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Getriebehersteller Rheinmetall und Voith buhlen um VW-Tochter Renk

Volkswagen baut den Konzern um und will die erfolgreiche Tochterfirma verkaufen. Mehrere Rüstungsunternehmen haben bereits ihr Interesse angemeldet.
25.09.2019 - 12:01 Uhr Kommentieren
Der Zulieferer hat Aufträge in Millionenhöhe erhalten. Quelle: dpa
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Der Zulieferer hat Aufträge in Millionenhöhe erhalten.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Rüstungskonzern Rheinmetall und der Anlagenbauer Voith wetteifern Insidern zufolge um den Getriebehersteller Renk, den der Volkswagen-Konzern zum Verkauf anbietet.

Die beiden Unternehmen sollen, wie auch andere potenzielle Kaufinteressenten, in einer ersten Bieterrunde ihre Angebote für die börsennotierte Firma mit einer Marktkapitalisierung von rund 700 Millionen Euro abgeben, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Auch die Finanzinvestoren KKR, Carlyle und Advent sollen unter den Bietern sein, während das Interesse von Krauss Maffei wohl eher verhalten sei. Es werde zudem erwartet, dass der Verkauf erst im kommenden Jahr über die Bühne geht. Keiner der potenziellen Bieter wollte die Angelegenheit kommentieren.

Rheinmetall könnte die Übernahme mit Erlösen aus Aufträgen seiner 2018 in Serienproduktion gegangenen elektrischen Gaspumpe (EVAP) zur Reduzierung von Schadstoffen finanzieren.

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    Mit dem Bauteil hat der Konzern Bestellungen im Volumen von insgesamt 700 Millionen Euro erzielt. Die Bestellungen stammten von namhaften amerikanischen und chinesischen Autobauern, teilte Rheinmetall mit. Die Aufträge laufen bis zum Jahr 2026.

    Die Volkswagen Vermögensverwaltungs-GmbH hält 76 Prozent an Getriebehersteller Renk. Der Wolfsburger Autobauer will sich stärker auf das automobile Kerngeschäft konzentrieren. Finanzvorstand Frank Witter hatte zuletzt gegenüber Reuters unter anderem Renk als Verkaufskandidaten genannt.

    Renk baut unter anderem Getriebe für Panzer und andere schwere Fahrzeuge und wächst in diesem Bereich deutlich. Dabei profitiert die Firma unter anderem von einem Großauftrag der britischen Armee für Ajax-Panzer, die bis 2026 ausgeliefert werden.

    Mehr: Der Düsseldorfer Automobilzulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall bleibt auf Wachstumskurs. Dabei wachsen nicht alle Geschäftsbereiche.

    • rtr
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