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Gewinn halbiert - Veränderung in der Führung Lonza-Chef tritt nach Gewinneinbruch zurück

Der Chef des Schweizer Feinchemiekonzerns Lonza, Markus Gemünd, hat heute nach Bekanntgabe eines massiven Gewinneinbruchs seinen Rücktritt angekündigt.

HB ZÜRICH. Die schwierige Marktverfassung erfordere eine Veränderung in der Führung des Unternehmens, hiess es in einer Lonza-Mitteilung vom Dienstag weiter. Gemünd will das Unternehmen verlassen, sobald ein geeigneter Nachfolger bestellt ist.

Der Reingewinn des vergangenen Jahr sackte um 58,8 % auf 91 Mill. Franken oder 1,92 Franken je Aktie ab. Die Dividende soll auf 1,30 Franken von 1,90 Franken für 2002 gekürzt werden. Ausserordentliche Posten belasteten den Abschluss mit 158 Mill. Franken. Davon entfielen 100 Mill. Franken vor Steuern auf nicht liquiditätswirksame Aufwendungen in Zusammenhang mit der Stilllegung von Feinchemikalien-Anlagen in den USA und in Europa. Dieser Markt ist von Überkapazitäten geprägt.

Im laufenden Jahr peilt Lonza den Angaben zufolge mindestens ein Betriebsergebnis von 225 Mill. Franken und einen Gewinn je Aktie von drei Franken an. Das Unternehmen erwartet keine weiteren einmaligen Aufwendungen für Restrukturierungsmassnahmen.

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