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Gewinnsprung des Luftfahrtkonzerns Dassault-Verkauf füllt Airbus die Kassen

Airbus befindet sich auf einem guten Weg, seine Jahresziele zu erreichen. Im ersten Quartal steigt der Gewinn um satte 80 Prozent. Für Auftrieb sorgt vor allem der Verkauf von Dassault Aviation.
30.04.2015 Update: 30.04.2015 - 08:20 Uhr Kommentieren
Der Gewinn steigt steil an – satte 80 Prozent hat der Luftfahrtkonzern im ersten Quartal mehr verdient. Quelle: ap
Airbus A350

Der Gewinn steigt steil an – satte 80 Prozent hat der Luftfahrtkonzern im ersten Quartal mehr verdient.

(Foto: ap)

Frankfurt Airbus ist mit einem Gewinnsprung ins neue Geschäftsjahr gestartet. Das Konzernergebnis stieg im ersten Quartal um 80 Prozent auf 792 Millionen Euro, wie der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern am Donnerstag mitteilte. Neben dem operativen Geschäft spülten auch Anteilsverkäufe Geld in die Kasse des Unternehmens.

Airbus hatte sich zuletzt von Beteiligungen an dem französischen Kampfjet-Hersteller Dassault Aviation getrennt. Ein daraus resultierender Gewinn von knapp 700 Millionen Euro trug maßgeblich dazu bei, dass der Betriebsgewinn (Ebit) um gut 70 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro wuchs. Airbus wendet sich vom schwächelnden Militärgeschäft ab.

Vorstandschef Tom Enders zeigte sich zuversichtlich: „Wir sind auf Kurs, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen“, erklärte der Manager. Airbus rechnet mit einer Umsatzsteigerung und einem leichten Anstieg des operativen Ergebnisses. Im Berichtsquartal sank der Umsatz jedoch auf 12,1 Milliarden Euro nach 12,6 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Hier machte sich dem Konzern zufolge bemerkbar, dass vor allem Zivilflugzeuge laut Plan erst im Jahresverlauf verstärkt ausgeliefert werden. „Der Auftragsbestand bildet (...) eine starke Basis für künftiges Wachstum“, sagte Enders.

Der Orderbestand belief sich zum Quartalsende am 31. März auf 955 Milliarden Euro, ein Jahr zuvor waren es 858 Milliarden. Der europäische Boeing-Rivale konnte dabei auch von der aktuellen Dollar-Stärke profitieren, da durch das veränderte Währungsverhältnis die Auftragsvolumina höher bewertet werden. Unter dem Höhenflug des Dollar leiden vor allem US-Konzerne, während sich Unternehmen im Euro-Raum die Wechselkursänderung zunutze machen können.

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    Das Programm des Großraumfliegers A380 sei auf Kurs, in diesem Jahr die Gewinnschwelle zu erreichen, erklärte Airbus weiter. Der Konzern baut neben zivilen Flugzeugen wie dem A380 und Hubschraubern auch Kampfflugzeuge wie den Eurofighter und Militärhelikopter.

    In dieser Sparte machten sich laut Airbus Umstrukturierungen zu Jahresanfang positiv bemerkbar. Zudem habe eine „solide Nachfrage bei Militärflugzeugen“ den Auftragseingang in der Rüstungs- und Raumfahrtsparte angetrieben.

    • rtr
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