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Gewinnsprung Morphosys sieht sich auf dem richtigen Weg

Volle Kassen bei Morphosys: Das Biotechunternehmen hat die Verluste des vergangenen Jahres mehr als wettgemacht. Besonders lohnen sich Kooperationen mit Arzneimittelherstellern.
31.07.2013 - 12:38 Uhr Kommentieren
Die Kooperation mit Arzneimittelherstellern lohnt sich für Morphosys. Quelle: dpa

Die Kooperation mit Arzneimittelherstellern lohnt sich für Morphosys.

(Foto: dpa)

Frankfurt Zahlungen internationaler Pharmakonzerne haben dem Biotechunternehmen Morphosys im abgelaufenen Quartal kräftig die Kasse gefüllt. Morphosys erzielte im zweiten Quartal einen Betriebsgewinn (Ebit) von 14,8 Millionen Euro nach einem Verlust von 0,6 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Von April bis Juni setzte Morphosys 31,3 Millionen Euro um - das ist rund zweieinhalb mal so viel wie vor Jahresfrist. Morphosys stellt Antikörper her und bereitet sie für die Arzneiforschung auf. Durch Partnerschaften mit großen Arzneimittelherstellern wie Roche, Novartis oder Pfizer finanziert das Unternehmen seine firmeneigenen Antikörper-Forschungsprogramme.

„Der Hauptgrund für den Ergebnisanstieg war die Transaktion mit GlaxoSmithKline”, sagte Finanzchef Jens Holstein im Gespräch mit Reuters. Morphosys hatte Anfang Juni den Abschluss eines weltweiten Partnerschaftsabkommens für den Antikörper MOR103 gegen Arthritis mit dem britischen Pharmakonzern geschlossen. Holstein zufolge resultierte daraus ein Umsatzbeitrag von rund 20 Millionen Euro. Der Gewinn sprang im zweiten Quartal auf 11,1 Millionen Euro in die Höhe. Vor einem Jahren stand im fortgeführten Geschäft mit 0,1 Millionen Euro nur ein schmales Plus in den Büchern.

Die Ziele für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern. „Da sind wir absolut auf der Spur”, sagte Holstein. Morphosys peilt dieses Jahr einen Umsatz in einer Spanne von 68 bis 72 Millionen Euro an. Das Betriebsergebnis (Ebit) werde 2013 zwischen plus und minus zwei Millionen Euro liegen. Mögliche Einnahmen aus einer neuen Partnerschaft mit dem US-Konzern Celgene sind dabei noch nicht eingerechnet.

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