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Gigafactory Naturschutzbund hat Bedenken gegen Pläne von Tesla für Batteriefabrik

Tesla will auf dem Gelände der Elektroautofabrik in Brandenburg Batterien selbst fertigen. Umweltverbände sehen aber bereits die Autofabrik skeptisch.
08.05.2021 - 10:32 Uhr 1 Kommentar
Tesla-Chef Elon Musk will in Grünheide auch die weltgrößte Batteriefabrik errichten. Quelle: dpa
Baustelle Tesla-Werk

Tesla-Chef Elon Musk will in Grünheide auch die weltgrößte Batteriefabrik errichten.

(Foto: dpa)

Grünheide Die Pläne von US-Elektroautobauer Tesla für eine Batteriefabrik in Grünheide bei Berlin stoßen beim Naturschutzbund Nabu auf Bedenken. „Mittlerweile ist eine richtige Batteriezellfertigung geplant, die sicher nochmal mit einem anderen Wasserverbrauch und anderen Gefahrenstoffen in Verbindung steht, als wenn nur Fertigbauteile eingebaut werden“, sagte die Landesgeschäftsführerin des Nabu Brandenburg, Christiane Schröder, der Deutschen Presse-Agentur.

„Der Standort dieser Batteriefabrik liegt zumindest nah an oder gar in einem Wasserschutzgebiet und unweit des hoch sensiblen und streng geschützten Löcknitztals, das ein Fauna-Flora-Habitat-Gebiet ist. Das macht uns natürlich Kopfzerbrechen.“

Tesla baut in Grünheide seine erste E-Autofabrik in Europa. Weil die abschließende umweltrechtliche Genehmigung fehlt, wird in Schritten über vorzeitige Zulassungen gebaut. Umweltverbände und Anwohner befürchten mit der Autofabrik negative Folgen für Wasser und Tiere.

Tesla-Chef Elon Musk will in Grünheide auch die weltgrößte Batteriefabrik errichten. Ursprünglich war geplant, im Juli in Grünheide mit der Produktion von E-Autos zu beginnen. Nun droht ein späterer Start. Der Antrag zur Genehmigung des Vorhabens muss laut Landesumweltamt Brandenburg voraussichtlich erneut öffentlich ausgelegt werden, weil Tesla darin auch die Errichtung und den Betrieb einer Batteriefabrik einbeziehen will.

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    In der geplanten Batteriezellenfabrik will Tesla nach bisherigen Angaben aus Branchenkreisen auf Trockenelektroden mit weniger Flächenverbrauch und Energieaufwand setzen. Darin soll ein neuer Zelltyp produziert werden, der sechsmal mehr Leistung hat.

    Mehr: Tesla-Produktionsstart in Grünheide könnte sich bis ins nächste Jahr verzögern

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Gigafactory: Naturschutzbund hat Bedenken gegen Pläne von Tesla für Batteriefabrik"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Leider scheint nicht bekannt zu sein, dass bei dem Produktionsprozess der Batterien, die in Grünheide gefertigt werden sollen, sämtliches Wasser in einem geschlossenen Kreislaufprozess gefahren wird.
      Da wird es so gut wie keinen Wasserbedarf und auch kein Abwasser geben.

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