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Gläserne Manufaktur VW gibt Beschäftigungsgarantie bis 2025

Die rund 380 Mitarbeiter in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden können aufatmen: Der Autobauer gibt ihnen eine Beschäftigungszusage bis 2025. Gleichzeitig soll die Produktion dort steigen.
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Die Produktion des E-Golf in Dresden soll von derzeit 35 Autos pro Tag von März 2018 an schrittweise auf 70 steigen. Quelle: Reuters
Gläserne Manufaktur in Dresden

Die Produktion des E-Golf in Dresden soll von derzeit 35 Autos pro Tag von März 2018 an schrittweise auf 70 steigen.

(Foto: Reuters)

Dresden Volkswagen hat seinen rund 380 Mitarbeitern in der Gläsernen Manufaktur in Dresden eine Beschäftigungszusage bis 2025 gemacht. Entlassungen soll es auch für jene Kollegen nicht geben, die früher in Dresden arbeiteten, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Zu besten Zeiten waren das etwa 500 Beschäftigte. Sie arbeiten seit dem Stopp der Produktion des Luxuswagens Phaeton im Frühjahr 2016 an anderen VW-Standorten. Zugleich teilte VW mit, die Produktion des E-Golf in Dresden von derzeit 35 Autos pro Tag von März 2018 an schrittweise auf 70 zu erhöhen.

„Es waren schwierige Verhandlungen mit dem Unternehmen in den letzten Wochen“, sagte Betriebsratschef Thomas Aehlig. „Dass nicht alle Dresdner Beschäftigten an den Standort zurückkehren können, schmerzt uns. Wichtig ist: Für sie gibt es Möglichkeiten und Unterstützung zum Wechsel an andere VW-Standorte in Sachsen.“

Neues Leben für die Gläserne Manufaktur
Erster E-Golf aus Dresden
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Nach Monaten des Stillstands hersscht wieder Bewegung in die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden: Von den Fließbändern aus Holz, auf denen einst der Luxuswagen Phaeton durch die Hallen schwebte, rollt seit Montag der neue E-Golf vom Band.

(Foto: AP)
35 Autos pro Tag
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Mit der Entscheidung des Konzerns wird Dresden - neben Wolfsburg - zum zweiten Produktionsstandort für den neuen E-Golf. 35 Autos pro Tag sollen zunächst montiert werden. Wie sich die Stückzahl weiter entwickelt, hängt von der Nachfrage ab. Ausgelegt ist die Manufaktur für bis zu 100 Fahrzeuge am Tag.

(Foto: AP)
Arbeiter kehren zurück
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Gefahren wird die Manufaktur zunächst im Ein-Schicht-Betrieb. Damit kehrt ein Teil der Beschäftigten, die nach dem Phaeton-Aus auf andere VW-Standorte verteilt wurden, nach Dresden zurück.

(Foto: AP)
Gläserne Manufaktur in Dresden
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Die Gläserne Manufaktur ist der ganze Stolz von Volkswagen. Fast 190 Millionen Euro hatte der Konzern einst Ende der 1990er-Jahre investiert. Eine neue Form des Automobilbaus sollte entstehen. In Zentrumsnähe ganz bei den Sehenswürdigkeiten von Dresden, zudem im Gegensatz zu den anderen, mittlerweile gut 120 Werken des Konzerns, ohne Zaun und Zugangssperre.

(Foto: Reuters)
Schritt in die Luxusklasse
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Direkt im „Großen Garten“, Dresdens Prachtpark, erhebt sich die Manufaktur seither wie eine moderne Burg – umgeben von Wassergraben und Brücke.

(Foto: dpa)
Ferdinand Piëch
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Mit dem edlen Produktionsstandort sollte der Schritt von VW in die automobile Luxusklasse nach außen jedem klar werden. So beschrieb es Ferdinand Piëch, abgetretener Patriarch und einst Oberverantwortlicher für das Projekt, in seiner „Auto. Biographie“ im Jahr 2002.

(Foto: Picture Alliance)
VW Phaeton
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Die VW-Manufaktur wurde für die Produktion des VW Phaeton errichtet. 2002 begann die Serienproduktion der Luxuslimousine mit zuerst 20 Wagen täglich. Bei voller Auslastung sollten 800 Mitarbeiter täglich 150 Nobelkarossen montieren.

(Foto: dpa)
  • dpa
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