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Glaxo Smith Kline Umsatzeinbußen verhageln GSK das Geschäft

Mitten in der umstrittenen Umbauphase belasten Umsatzeinbußen das Kerngeschäft von Graxo Smith Kline. Der britische Pharmariese muss im zweiten Quartal einen Verlust von vier Prozent hinnehmen.
29.07.2015 - 18:01 Uhr Kommentieren
Verluste im Kerngeschäft haben dem britischen Pharmakonzern GSK einen Gewinnrückgang im zweiten Quartal eingebrockt. Quelle: AFP
Glaxo Smith Kline mit Umsatzeinbußen

Verluste im Kerngeschäft haben dem britischen Pharmakonzern GSK einen Gewinnrückgang im zweiten Quartal eingebrockt.

(Foto: AFP)

London Umsatzeinbußen bei einem wichtigen Lungenmedikament und der Konzernumbau belasten den britischen Pharmariesen Glaxo Smith Kline. Der operative Gewinn im Kerngeschäft fiel im zweiten Quartal um vier Prozent auf 1,35 Milliarden Pfund (rund 1,9 Milliarden Euro), wie das britische Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

GSK will sich auf das Geschäft mit Impfstoffen und nicht-verschreibungspflichtige Arzneien konzentrieren und tauschte deshalb mit Novartis seine Krebsmedikamente gegen die Impfstoffsparte des Schweizer Rivalen. Allerdings fällt dabei weniger Gewinn ab.

Der Kurswechsel dürfte noch einige Zeit zur Umsetzung in Anspruch nehmen. GSK bekräftigte daher auch seine jüngst zurückgenommenen Prognosen für 2015. Der Konzern rechnet zu konstanten Wechselkursen mit einem Gewinnrückgang von bis zu 19 Prozent. Vorstandschef Andrew Witty steht unter Druck, die Anleger von seiner Strategie zu überzeugen.

Die Hoffnungen liegen nun auf der Entwicklung neuer Medikamente. Etwa 40 Arzneien und Impfstoffe befänden sich bereits in der Phase II oder sogar in der Phase III, der letzten Stufe vor einer Zulassung, sagte Witty.

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    Gemessen am reinen Pharmaumsatz ist Astellas die Nummer zwei der japanischen Pharmaindustrie. Der Schwerpunkt liegt auf Transplantationsmedizin, Onkologie und Antiinfektiva. Die Japaner kamen im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 11,1 Milliarden Dollar.

    (Foto: dpa)
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    Das Labor von Boehringer Ingelheim: Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern ist fest in Familienhand. Die Schwerpunkte liegen auf Mittel gegen Atemwegserkrankungen wie etwa das Lungenmittel Spiriva. Ein weiteres bekanntes Mittel ist Pradaxa, das zur Thrombose-Prävention eingesetzt wird. Geschätzter Umsatz 2015: 12,6 Milliarden Dollar.

    (Foto: ap)
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    (Foto: Reuters)
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    (Foto: dpa)
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    (Foto: ap)

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    • rtr
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