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Glyphosat-Klagen Nächster US-Prozess gegen Bayer verschoben

Ein für Ende März angesetzter Fall gegen den Leverkusener Pharmakonzern ist verschoben worden. Der Beschluss soll den Mediationsprozess erleichtern.
06.03.2020 - 10:29 Uhr Kommentieren
Zuletzt sprach der Konzern von rund 48.600 Klagen wegen angeblicher Glyphosat-Krebsrisiken. Quelle: dpa
Bayer

Zuletzt sprach der Konzern von rund 48.600 Klagen wegen angeblicher Glyphosat-Krebsrisiken.

(Foto: dpa)

Leverkusen, San Francisco In den USA ist ein weiterer wichtiger Prozess gegen den Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer wegen angeblicher Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter verschoben worden. Richter Vince Chhabria verschob den für den 23. März angesetzten Fall Stevick gegen Monsanto, ohne ein neues Datum zu nennen.

„Dieser Gerichtsbeschluss wird es den Parteien ermöglichen, den Mediationsprozess zielorientiert unter der Aufsicht von Ken Feinberg fortzusetzen und Ablenkungen zu vermeiden, die sich aus Gerichtsverfahren ergeben können“, sagte ein Bayer-Sprecher am Freitag auf Anfrage.

Zuletzt waren schon Prozesse bei anderen Gerichten vertagt worden. Zudem hatte Richter Chhabria Anfang Februar auf Anfrage des Mediators Feinberg alle Fristen in dem unter ihm gebündelten Massenverfahren in San Francisco um 28 Tage hinausgeschoben – auch für den nun auf unbestimmte Zeit verschobenen Fall Stevick.

Bayer betonte nun erneut, sich „konstruktiv“ an dem Mediationsprozess unter Aufsicht des hochkarätigen Experten in Entschädigungsfragen Feinberg zu beteiligen. Der Konzern machte zugleich weiter klar, dass es noch keinen Deal mit den Klägeranwälten und auch keine Gewissheit und keinen Zeitplan für eine Einigung gebe.

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    Bayer hatte sich 2018 mit dem über 60 Milliarden US-Dollar teuren Kauf des US-Saatgutriesen Monsanto die Rechtsrisiken ins Haus geholt. Zuletzt sprach der Konzern von rund 48.600 Klagen wegen angeblicher Glyphosat-Krebsrisiken.

    Die Leverkusener könnten die Sache zwar auch mit Berufungsverfahren durch die Instanzen bringen, am Ende vielleicht Recht bekommen und straffrei ausgehen. Allerdings wäre das riskant und langwierig. Auch daher rechnen viele Analysten mit einem milliardenschweren Vergleich – womöglich noch bis zur Hauptversammlung Ende April.

    Mehr: Die US-Justiz verpasst den Konzernen einen teuren Denkzettel.

    • dpa
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