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GM-Hauptversammlung Akerson schweigt zur Zukunft des Opel-Werks Bochum

Auf der Hauptversammlung von General Motors in Detroit kündigt Dan Akerson Milliardeninvestitionen bei Opel an. Zur Zukunft des Opel-Werks in Bochum äußert sich der Vorstandsvorsitzende nicht.
13.06.2012 - 02:22 Uhr 2 Kommentare
Firmenzentrale von General Motors in Detroit. Quelle: AFP

Firmenzentrale von General Motors in Detroit.

(Foto: AFP)

Detroit Der Vorstandsvorsitzende des Autobauers General Motors (GM), Dan Akerson, hat Milliardeninvestitionen bei Opel angekündigt, strebt aber zugleich Kapazitätsabbau "wann und wo möglich" an. Zudem sollten Synergien aus der Allianz mit Peugeot genutzt und dazu Gespräche mit den Gewerkschaften geführt werden, sagte Akerson am Dienstag auf der GM-Hauptversammlung in Detroit laut einer Pressemitteilung des Konzerns.

"Wir unterstreichen unser Engagement für Opel, indem wir Milliarden in neue Modelle wie den Mokka investieren", kündigte Akerson an. "Wir tätigen diese Investition, obwohl wir Überkapazitäten und hohe Fixkosten in der Region angehen." Der neue Opel Astra werde künftig in zwei Werken mit drei Schichten anstelle in drei Fabriken gebaut. Die neue Allianz mit Peugeot solle helfen, Beschaffungskosten zu senken und die Logistik zu straffen.

Akerson betonte, dass es bei der von ihm entworfenen globalen Wachstumsvision für GM Risiken gebe. Ein Risikofaktor sei die Rezession in Europa, die Probleme wie Überkapazitäten verschärfe.

Bereits vor der Hauptversammlung hatte Akerson erklärt, GM komme bei der Sanierung des verlustträchtigen Europageschäfts um die Tochtergesellschaft Opel voran. "Wir machen einige Fortschritte bei unseren Gesprächen über die Anpassung der Kapazitäten an die Nachfrage", sagte er im Fernsehsender CNBC.

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    Zittern um Opel-Werk in Bochum

    Keine Einzelheiten zu Gesprächen mit Gewerkschaften
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    2 Kommentare zu "GM-Hauptversammlung: Akerson schweigt zur Zukunft des Opel-Werks Bochum"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • GM tut genau das richtige und macht aus Opel eine globale Marke, die jeder gutfindet. Das GM Opel auf dem richtigen Kurs sind, sieht man schon daran, dass der Konzern seit Jahrzehnten die Nummer 1 weltweit ist. Die Allianz mit Peugeot wird das noch untermauern. VW sollte auch endlich mal sanieren und Verlustmarken wie skoda und seat abstossen. Sonst wirds halt nichts mit der Weltspitze.

    • GM kann doch nicht das Engagement für Opel unterstreichen, indem man in Modelle wie den Mokka made in Korea investiert. Wenn die Koreaner die Vertriebswege in Europa nutzen dürfen, warum dürfen die Europäer dann nicht die Vertriebswege in Asien (und den Rest der Welt / Emerging Markets) nutzen? Wo sind die Verkaufsstrategien für Opel-Fahrzeuge made in Germany?

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