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Google-Schwester Waymo will Software zum autonomen Fahren auch für Privatautos anbieten

Einen „Waymo-Chauffeur“ im eigenen Wagen verspricht Firmenchef John Krafcik. Doch zunächst sollen die Robotertaxi-Angebote noch im Fokus stehen.
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Waymo will Software zum autonomen Fahren für Privatautos anbieten Quelle: dpa
Selbstfahrendes Auto der Firma Waymo

Testfahrzeuge von Roboterwagen der Firma Waymo sind laut Firmenchef Krafcik neben Phoenix und dem Silicon Valley auch in Seattle und Detroit unterwegs.

(Foto: dpa)

Las VegasDie Google-Schwesterfirma Waymo will ihre Roboterwagen-Technologie mit der Zeit auch in Privatfahrzeuge von Verbrauchern bringen. „Es wird in nicht allzu ferner Zukunft möglich sein, zu sagen, man will einen Waymo-Chauffeur in seinem persönlichen Wagen installiert haben“, sagte Firmenchef John Krafcik bei einem Auftritt am Rande der Technik-Messe CES in Las Vegas.

Zunächst stünden aber Robotertaxi-Angebote im Fokus. Einen solchen Dienst startete Waymo jüngst mit zunächst eingeschränkter Kundenzahl in einem Vorort der Stadt Phoenix im US-Bundesstaat Arizona.

Krafcik wollte nicht sagen, in welcher US-Stadt Waymo als nächstes einen Robotaxi-Service einführen könnte. Testfahrzeuge der Firma seien neben Phoenix und dem Silicon Valley auch in Seattle und Detroit unterwegs. New York sei auch ein interessanter Markt für Fahrdienste, „vielleicht der interessanteste im Land“.

„Wir bauen keine Autos, wir entwickeln Fahrer“, sagte Krafcik am Mittwochabend (Ortszeit). Diese Software werde in der Zukunft in verschiedenen Arten von Fahrzeugen einsetzbar sein. Waymo entstand aus den selbstfahrenden Google-Testautos, die der Internet-Konzern vor fast einem Jahrzehnt auf die Straße schickte.

Die Firma gilt als besonders weit bei der Entwicklung von Roboterwagen-Technologie. Diverse Autohersteller, Zulieferer und Start-ups arbeiten ebenfalls an solcher Technik. Bei Krafciks Auftritt wurde auch bekannt, dass Waymo nach dem ersten tödlichen Roboterwagen-Unfall mit einem Auto des Fahrdienst-Vermittlers Uber die Situation auf einem Testgelände nachspielte.

Eine solche Vorgehensweise sei in der Branche üblich, um daraus zu lernen, sagte Krafcik. Er hatte schon kurz nach dem Unglück betont, Waymo-Systeme wären mit der Situation fertig geworden. Der Uber-Testwagen hatte in Arizona eine Frau, die bei Dunkelheit die Fahrbahn überquerte, erfasst und getötet. Nach ersten Untersuchungen hatte die Software Schwierigkeiten, die Frau, die ein Fahrrad schob, zu erkennen.

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  • dpa
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