Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Größer und leistungsfähiger Tesla plant Batterieproduktion in Grünheide mit neuer Technologie

Der US-Elektroautohersteller will in seinem neuen Werk eine neue Technologie einsetzen – um seine Batterien effizienter und günstiger zu machen.
12.11.2020 - 09:34 Uhr Kommentieren
Der Bau des Werks in Grünheide schreitet voran. Wenn es einmal fertig ist, will das Unternehmen von Elon Musk dort für seine Batterien eine neue Technologie einsetzen. Quelle: dpa
Tesla in Warteposition

Der Bau des Werks in Grünheide schreitet voran. Wenn es einmal fertig ist, will das Unternehmen von Elon Musk dort für seine Batterien eine neue Technologie einsetzen.

(Foto: dpa)

Grünheide In seiner ersten Fabrik in Europa plant der US-Elektroautohersteller Tesla die Produktion von Batterien mit neuer Technologie. In Grünheide bei Berlin sollten größere und leistungsfähigere Zellen als bisher üblich gefertigt werden, hieß es am Mittwoch aus gut informierten Kreisen.

Dies war bereits bei Teslas „Battery Day“ im September in Fremont (USA) ein Thema. Effiziente und kostengünstige Batterien gelten als Voraussetzung dafür, dass sich die E-Mobilität im Massenmarkt durchsetzen kann. Beim „Battery Day“ hatte Tesla-Chef Elon Musk über Innovationen in der Batterietechnologie gesprochen, die Hoffnungen auf einen unmittelbaren Durchbruch aber zuvor bei Twitter gedämpft.

Vor einem Jahr hatte der Tesla-Chef in Berlin angekündigt, dass die europäische Fabrik in der Nähe der Bundeshauptstadt gebaut werden soll. Mehrere Bundesländer hatten das Werk haben wollen. Der Bau in Grünheide schreitet nun zügig voran.

Allerdings baut Tesla bisher nur über vorläufige Zulassungen, weil die abschließende umweltrechtliche Genehmigung des Brandenburger Landesumweltamts noch aussteht. Die Behörde genehmigte zuletzt vorläufig Tragwerke für Dächer und Außenwände im Bereich der Gießerei und des Presswerks. Ein Antrag für die Lackiererei wird noch geprüft.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Der Autobauer hält an seinem Zeitplan fest. Tesla will in Grünheide von Juli 2021 an Elektroautos herstellen. In einer ersten Stufe sind 500.000 Fahrzeuge im Jahr mit rund 12.000 Mitarbeitern vorgesehen.

    Naturschützer und Anwohner kritisieren das Projekt und befürchten unter anderem Probleme mit Trinkwasser. Tesla hatte den prognostizierten Wasserverbrauch nach Kritik gesenkt. Aus den gut informierten Kreisen hieß es nun, kontinuierlich werde geprüft, den Verbrauch weiter zu reduzieren. Das Brandenburger Landesumweltamt wertet derzeit noch Ergebnisse einer Anhörung von Kritikern aus.

    Mehr: Der wertvollste Autohersteller der Welt wird von Elon Musk wie ein Start-up geführt. Das bringt Wendigkeit, birgt aber langfristig auch Gefahren.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Größer und leistungsfähiger - Tesla plant Batterieproduktion in Grünheide mit neuer Technologie
    0 Kommentare zu "Größer und leistungsfähiger: Tesla plant Batterieproduktion in Grünheide mit neuer Technologie"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%