Großinvestor steigt aus Abu Dhabi trennt sich von Daimler-Anteil

Als Retter in der Not war der arabische Staatsfonds Aabar dem Autokonzern Daimler in der Finanzkrise zur Hilfe geeilt. Das Engagement sollte mindestens 50 Jahre währen. Stattdessen macht Abu Dhabi jetzt schon Kasse.
Update: 11.10.2012 - 19:23 Uhr 6 Kommentare
Daimler-Pressekonferenz auf der Nutzfahrzeuge IAA im September. Quelle: dpa

Daimler-Pressekonferenz auf der Nutzfahrzeuge IAA im September.

(Foto: dpa)

StuttgartDaimlers bedeutendster Großaktionär, das Scheichtum Abu Dhabi, hat sich von Anteilen des Autobauers getrennt. Der Staatsfonds Aabar besitze keine direkten Stimmrechte mehr an dem Dax-Konzern, wie am Donnerstag aus einer Mitteilung an die Finanzwelt hervorging.

Im Jahr 2009 hatte Aabar für 1,95 Milliarden Euro satte 9,1 Prozent der Anteile an dem Stuttgarter Konzern erworben. Ein Daimler-Sprecher erklärte, dass Aabar keine physischen Aktien mehr halte, sehr wohl aber noch Zugriffsrechte auf Papiere. Der Großaktionär habe seine Beteiligung an den Schwaben neu geordnet. Aabar werden jetzt sogenannte „Cash-Settled Options“ auf 12,75 Prozent aller Daimler-Aktien zugerechnet.

„Das respektieren wir natürlich“, sagte der Sprecher. Die Motive für den Rückzug wollte er nicht kommentieren. „Wir sind mit unserer Aktionärsstruktur weiterhin sehr zufrieden.“ Seit Jahrzehnten ist Kuwait bei Daimler engagiert und hält 7,6 Prozent an dem Automobil-Hersteller.

Die Scheichs hielten über den Staatsfonds Aabar Investments bisher 3,1 Prozent direkt an Daimler. Jedoch hatten sie weitere Anteile aus früher direkt gehaltenen Wertpapierpaketen an die Finanzwelt auch verliehen und besaßen dabei sogenannte Rücklieferungsansprüche. Unter dem Strich waren so damals insgesamt etwas mehr als 9 Prozent der Aktien Aabar zuzurechnen.

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6 Kommentare zu "Großinvestor steigt aus: Abu Dhabi trennt sich von Daimler-Anteil"

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  • @Aktionär: Was ist das für ein Niveau hier? Klingt nach Förderschule - oder vielleicht Hauptschule ohne Quali.

  • Es zeichnet sich immer mehr ab, die nächste Niete in Nadelstreifen an der Spitze von Daimler(Nummer drei in der Luxusklasse, Kooperation mit Renault/Nissan, Wiedereinstieg bei Tognum,Verwässerung der Altaktionäre durch Deal mit Abu Dhabi(ohne Mindesthaltedauer) u.s.w

  • In der Oberklasse nicht mehr allein führend. Mittelklasse beliebig und und maximal auf Höhe des Wettbewerbs .Darunter nur teurer ohne Mehrwert. Angekommen in der ganz normalen Herstellerwelt. Den Mercedesbonus Zahlen immer weniger Käufer.

  • ...........ist das ein Wunder? Nein, denn dieser Laden hat seinen Weg verlassen, den Weg des einzigartigen Autoherstellers, mit allem was dazu gehört. Der Platz hier reicht nicht, um die Ursachen aufzuzählen. Nur so viel. Es gibt nur noch Kaufleute in Nadelstreifen, die verwalten. Innovationen, revolutionierende Neukonstruktionen gibt es nicht mehr. Hilferufe von Innen nach Außen auf Firmen wie z. B Renault und andere zeigen die Misere an. Eine nicht faßbare Entscheidung mit dieser französischen Schrottfirma anzubändeln, zeigt die Not, die im Hause Daimler herrscht. Diese Zusammenarbeit war und ist ein unfaßbare Entscheidung. Deutet sie auf den Niveau-Zustand, in dem sich Daimler befindet. Um diese Firma von wackeligen Füßen wieder auf stabile Beine zu stellen, müßte unverzüglich wieder ihren alten, berechtigten Namen Mercedes Benz erhalten. Und oben müßte wieder eine konstruktive Lichtgestalt im Overal stehen, einer Person mit Benzin im Blut, von dem wirklich nur das Beste ausgehen würde. Aber es bleibt Wunschdenken. Man schaut nach unten und nicht nach oben. Man zittert wie Espenlaub und möchte das kommende Jahr, mit exorbitanten Umsatzrückgängen garnicht erst vor sich haben. Es war einmal mit dieser alten guten Firma. Sie ist nur noch ein Schatten......leider

  • @naja: Verkaufen Sie doch Ihre Daimler Aktien, aber verschonen Sie uns mit Ihren dämlichen Kommentaren. Danke

  • Nächste Pleite bei DB; ich verstehe die Leute und werde es Ihnen gleich tun; raus mit der Aktie - meiner Meinung nach gehts mit der Vertragsverlängerung von Dr. Z & Co bei DB weiter abwärts und abwärts und abwärts

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