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Grünes Licht für Zusammenlegung EU-Kommission billigt Holcim-Lafarge-Fusion

Kosten senken, Schulden abbauen: Der Fusion der Zementhersteller von Holcim und Lafarge steht nichts mehr im Wege, nachdem die EU-Kommission grünes Licht für das Geschäft gab. Es war nicht die einzige Prüfstelle.
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Rolf Soiron (l.) von Holcim und Lafarge-Chef Bruno Lafont: Die beiden Unternehmen sollen noch in der ersten Hälfte von 2015 fusionieren. Quelle: dpa

Rolf Soiron (l.) von Holcim und Lafarge-Chef Bruno Lafont: Die beiden Unternehmen sollen noch in der ersten Hälfte von 2015 fusionieren.

(Foto: dpa)

Brüssel Die EU-Kommission hat den Zusammenschluss von Holcim und Lafarge zum weltgrößten Zementkonzern unter Auflagen genehmigt. Um Wettbewerbsbedenken für den rund 38 Milliarden Euro schweren Zusammenschluss auszuräumen, hätten sich beide Konzerne bereiterklärt, überlappende Geschäftsbereiche in Deutschland, Frankreich und weiteren Ländern zum Verkauf zu stellen, teilte die Kommission am Montag mit.

Früheren Angaben zufolge haben verschiedene Finanzinvestoren und Konkurrenten Interesse an Teilen oder dem ganzen Paket der angebotenen Werke und Anlagen. Bis Ende Januar sollen die Käufer der Firmenteile, von denen sich Holcim und Lafarge trennen wollen, bestimmt sein.

Im ersten Halbjahr 2015 soll die Fusion dann abgeschlossen sein. Nicht zu den Käufern gehören die deutsche HeidelbergCement und die mexikanische Cemex, die schon vor einiger Zeit abgewinkt haben.

Damit haben nun neun Kartellbehörden der Transaktion zugestimmt. Dazu zählen neben der EU unter anderem Russland, Südafrika und die Türkei.

  • rtr
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