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Gulf-Air-Order Boeing setzt sich gegen Airbus durch

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat sich gegen seinen europäischen Rivalen Airbus im Rennen um einen Milliarden-Auftrag aus Bahrain durchgesetzt. Doch immerhin gibt es ein Trostpflaster für die Europäer.

HB MANAMA. Für Airbus blieb aber immerhin eine kleinere Order. Die Gesellschaft Gulf Air werde 16 Maschinen vom Typ Boeing 787 Dreamliner kaufen, teilte die in dem Golfstaat ansässige Airline am Sonntag mit. Zudem habe Gulf Air eine Option für weitere acht Maschinen des Typs. Das Auftragsvolumen liege bei maximal sechs Milliarden Dollar. Die Maschinen sollten 2016 ausgeliefert werden.

"Es gab auch Verhandlungen mit Airbus", sagte Gulf-Air-Sprecher Adnan Malek. "Dabei haben wir alle Faktoren bewertet, inklusive der Kosten für Treibstoff und Instandhaltung, und am Ende haben wir uns für Boeing entschieden."

Airbus erhielt dennoch einen Auftrag zur Lieferung von acht Maschinen des Typs A320. Dabei gehe es aber zunächst um eine vorläufige Vereinbarung, erklärte Gulf Air. Endgültig solle das Geschäft Ende März besiegelt werden.

Der Auftrag an Boeing wurde am Wochenende während eines Besuchs von US-Präsident George W. Bush besiegelt. Gulf Air hatte 2007 die Zahl seiner Mitarbeiter um rund ein Viertel reduziert, nachdem pro Tag Verluste von mehr als einer Million Dollar entstanden waren.

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