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Gummikonzern Übernahme lässt Gewinn von Semperit steigen

Semperit hat mit der Übernahme des Medizinhandschuh-Herstellers Latexx die schwache Nachfrage von Industriekunden kompensiert. Latexx habe sich erfreulich entwickelt. Das wirkt sich positiv auf die Semperit-Aktien aus.
13.08.2013 - 16:37 Uhr Kommentieren
Am 9. April 2002 stand Semperit kurz vor dem Ende. Der damalige Mutterkonzern Continental verweigerte das Kaufangebot eines österreichischen Industriellen. Mittlerweile hat sich das Unternehmen gemausert. Quelle: ap

Am 9. April 2002 stand Semperit kurz vor dem Ende. Der damalige Mutterkonzern Continental verweigerte das Kaufangebot eines österreichischen Industriellen. Mittlerweile hat sich das Unternehmen gemausert.

(Foto: ap)

Wien Der Spezialgummikonzern Semperit hat mit der Übernahme des malaysischen Medizinhandschuh-Herstellers Latexx die schwache Nachfrage von Industriekunden kompensiert. Das Betriebsergebnis (Ebit) legte im ersten Halbjahr um knapp 17 Prozent auf 43,7 Millionen Euro zu, wie Semperit am Dienstag mitteilte. Der Ende vergangenen Jahres übernommene Konkurrent habe sich gut entwickelt. „Wir sind sehr zufrieden mit der Integration und Performance, die Latexx in den ersten sechs Monaten hingelegt hat“, sagte Firmenchef Thomas Fahnemann zu Reuters. Darüber hinaus hätten sich Kosteneinsparungen positiv niedergeschlagen. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Semperit-Aktie legte rund sieben Prozent zu.

Semperit hatte sein Medizinhandschuh-Geschäft vergangenes Jahr mit dem rund 150 Millionen Euro schweren Zukauf ausgebaut. Darüber hinaus fertigt die österreichische Firma Schläuche und Förderbänder aus Gummi - und hat hier die maue Wirtschaftsentwicklung in Europa zu spüren bekommen. „Wir hatten ursprünglich im ersten Quartal gedacht, dass sich vielleicht eine Verbesserung und erste positive Entwicklungen einstellen werden im zweiten Quartal. Das hat nicht stattgefunden“, sagte Fahnemann. Vielmehr erwarte Semperit für den Rest des Jahres keine Besserung des Wirtschaftsumfelds.

Für das Gesamtjahr geht der Manager dennoch weiterhin von einer operativen Rendite (Ebit) zwischen acht und elf Prozent aus. Im ersten Halbjahr stieg sie um 0,5 Prozentpunkte auf 9,7 Prozent.

Nach dem Latexx-Zukauf - der bisher größten Übernahme der Firmengeschichte - ist Semperit weiter auf der Suche nach Akquisitionen. Diese könnten auch im Industriegeschäft stattfinden. „Wenn es eine Opportunität gibt, sind wir nicht verschlossen, möglicherweise Schritte zu tun“, sagte Fahnemann.

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