Gutes Saatgutgeschäft Monsanto baut seine Gewinne aus

Besonders Saatgut und Genpflanzen sorgten bei Monsanto für ein Rekordquartal. Der Gewinn stieg um ein Fünftel auf 1,2 Milliarden Dollar. Schwachstellen gab es allerdings auch.
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Besonders das weltweite Geschäft mit Genmais zog an. Quelle: ap

Besonders das weltweite Geschäft mit Genmais zog an.

(Foto: ap)

Kansas CityDas florierende Geschäft mit Saatgut und Genpflanzen hat dem US-Agrochemiekonzern Monsanto ein Rekordquartal beschert. Der Konzern aus St. Louis im US-Bundesstaat Missouri baute im zweiten Viertel seines Geschäftsjahres 2011/2012 den Gewinn um ein Fünftel auf 1,2 Milliarden Dollar aus. „Wir hatten Beiträge zum Wachstum quer über Pflanzen und Regionen hinweg“, erklärte Monsanto-Chef Hugh Grant am Mittwoch im Zwischenbericht. Der weltgrößte Saatguthersteller, der vor allem durch seine Pflanzenbiotech-Produkte bekannt ist, schraubte seine Gewinnerwartungen für das gesamte Geschäftsjahr bis Ende August nach oben.

Vor allem in den USA und in Lateinamerika lief es für den Konkurrenten von Bayer und dem Schweizer Syngenta-Konzern rund. Dort war die Nachfrage nach genveränderten Saatgut des Konzerns stark. Besonders kräftig zog das weltweite Geschäft mit Genmais an. Der Maisumsatz nahm auf 2,8 von 2,4 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum zu. Mit Soja-Saatgut kletterten die Erlöse um zwölf Prozent auf 689 Millionen Dollar. Allerdings gab es auch Schwachstellen: So setzte Monsanto mit Gemüse-Saatgut rund sechs Prozent weniger um im Quartal, was der Konzern vor allem auf weniger Nachfrage aus Europa zurückführte.

Für das Gesamtjahr erwartet die Konzernführung nun einen Gewinn je Aktie von 3,49 bis 3,54 Dollar. Noch im Januar hatte Monsanto das obere Ende der Spanne zwischen 3,39 und 3,44 Dollar je Aktie als Zielwert ausgegeben.

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7 Kommentare zu "Gutes Saatgutgeschäft : Monsanto baut seine Gewinne aus"

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  • Umweltschonende Vorteile? Sie rotten Ungeziefer in Stall und Haus anscheinend auch mal zwischendurch mit Napalm aus, was? :)
    Allein das Geschäftsgebaren Monsantos reicht wohl bereits aus, um diesen Konzern mehr als kritisch zu beäugen und zu bewerten. Talentierte Editoren und Grafikdesigner für ein ansprechendes Portfolio mit charmanten Werbetexten kann wohl kaum ein Totschlagargument sein, ein Unternehmen dieser Art bedingungslos als göttliche, landwirtschaftliche Erscheinung anzuerkennen.

  • Lassen Sie doch bitte die persönlichen Beleidigungen mit dem bezahlten Troll, Herr Schoppmann. Im Gegensatz zu @Alexander.W.Schoppmann kenne ich das Produktportfolio der Firma Monsanto seit 35 Jahren. Nicht weil ich bei Monsanto arbeite, sondern weil ich die Produkte in meiner praktischen Tätigkeit als Landwirt einsetze und die umweltschonenden Vorteile gegenüber konservativen Methoden schätzen gelernt habe.

    Natürlich darf auch jeder eine differenzierte Meinung zum Monsanto Konzern haben. Aber dass hier dem Handelsblatt empfohlen wird nicht über Monsanto zu berichten ist ein klarer Anlauf gegen die Pressefreiheit.
    Herr Expräsident Wulff lässt grüßen :)

  • MONSANTO ist ein Umweltschädling und ein von Eugenik geprägter Konzern. Da hilft auch der erste Kommentar eines bezahlten Trolls nicht.
    DDDv2.de

  • Über dieses Unternehmen habe ich eine positive Meinung und begrüsse eine neutrale Berichterstattung ohne Hetzkampagnen. Die Produkte von Monsanto zählen zu den besten Agrarproduktionsmittel auf dem Weltmarkt und werden von mir seit 35 Jahren mit Erfolg eingesetzt. Gerade auch im Bezug auf umweltverträglichkeit sind die Produkte allererste Wahl. Deshalb habe ich mich auch privat für Monsanto engagiert und die Aktien dieses Konzerns in mein Portfolio gelegt.

  • Das HB ist keine moralische Instanz und darf dies auch nie werden. Monsanto ist zweifelsohne eines der fragwürdigsten Unternehmen, aber auch eines der Besten.
    Wie man moralisch damit umgeht muss dem Einzelne überlassen bleiben.

  • Deutlicher:
    Monsanto war, ist und bleibt richtig gefährlich!

  • Monsanto... ich kann nicht verstehen, daß das HB sich zur Plattform für positive Berichterstattung dieses Unternehmens macht!!! Wer auch nur ein wenig kritisch die Berichterstattung in den Medien verfolgt, kann über dieses Unternehmen KEINE GUTE MEINUNG HABEN !!! Es erinnert eher an ein Verbrechersyndikat!!!
    Ich fordere das Handelsblatt auf, kritischer zu sein !!!!!!

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