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Hämophilie-Arzneien Roche drängt in den Markt

Roche will in den lukrativen Markt zur Behandlung von Hämophilie. Der Schweizer Konzern hat eine Zulassung der Arznei Emicizumab beantragt. Analysten trauen dem Medikament einen Milliarden Jahresumsatz zu.
10.07.2017 - 15:07 Uhr Kommentieren
Der Schweizer Konzern will in den Markt zur Behandlung der Bluterkrankheit Hämophilie. Quelle: Reuters
Pharmaunternehmen Roche

Der Schweizer Konzern will in den Markt zur Behandlung der Bluterkrankheit Hämophilie.

(Foto: Reuters)

Zürich Der Schweizer Roche-Konzern drängt mit einem neuen Medikament in den lukrativen Markt zur Behandlung der Bluterkrankheit. Bei den Behörden in den USA und der Europäischen Union (EU) wurde die Zulassung der experimentellen Arznei Emicizumab zur Behandlung von Hämophilie A beantragt, wie das Unternehmen aus Basel am Montag mitteilte. Roche legte zudem die Resultate von zwei klinischen Studien der Phase III mit dem Präparat bei einem Medizinerkongress in Berlin vor.

Der rund elf Milliarden Dollar schwere Markt für Hämophilie-Medikamente ist hart umkämpft: Der britische Roche-Konkurrent Shire erwirkte bei einem Hamburger Gericht eine einstweilige Verfügung, dass Roche gewisse Angaben zu den Nebenwirkungen von Emicizumab in einer Phase-III-Studie nicht mehr verbreiten darf, wie der britische Pharmakonzern am Sonntag mitgeteilt hatte.

Wann lohnt sich der Medikamenten-Versand?

Analysten trauen dem auch unter der Bezeichnung ACE910 bekannten Medikament bis zu fünf Milliarden Dollar Jahresumsatz zu. Bei der erblichen Bluterkrankheit ist die Blutgerinnung gestört: Das Blut aus Wunden gerinnt nicht oder nur langsam und häufig kommt es zu Spontanblutungen, die ohne sichtbare Wunden auftreten. Bei der häufigsten Krankheitsform Hämophilie A mangelt es den Betroffenen am Gerinnungsfaktor VIII. Weltweit leiden rund 320.000 Menschen daran – nahezu ausnahmslos Männer.

Die Analysten von Bernstein kamen jüngst zum Schluss, dass angesichts neuer Medikamenten der Marktanteil von Shire bei Hämophilie-A-Therapien bis 2021 auf 29 Prozent von derzeit 49 Prozent zurückgehen könnte. Neben Roche entwickeln auch der Bayer-Konzern und die dänische Novo Nordisk Arzneien gegen die Bluterkrankheit.

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