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Halbjahres-Zahlen Tochter Opel schiebt PSA an – Gewinn steigt kräftig

Die Übernahme von Opel zahlt sich für PSA aus. Obwohl der Umsatz sinkt, arbeiten die Franzosen rentabler als die deutschen Premiumhersteller.
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Der harte Sparkurs in Rüsselsheim zahlt sich aus - Opel arbeitet hochrentabel. Quelle: Opel
Opel Astra im Entwicklungszentrum Rüsselsheim

Der harte Sparkurs in Rüsselsheim zahlt sich aus - Opel arbeitet hochrentabel.

(Foto: Opel)

Hamburg Der französische Autobauer PSA hat seine Ertragskraft deutlich gesteigert. Während der Konzernumsatz im ersten Halbjahr um 0,7 Prozent auf gut 38 Milliarden Euro schrumpfte, legte der operative Gewinn im gleichen Zeitraum um 10,6 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zu. Die Rendite kletterte auf 8,7 Prozent und erreichte damit ein Niveau, von dem selbst Premiumhersteller wie Daimler und BMW wegen der schwachen Autokonjunktur derzeit nur träumen können.

Dazu hätten sowohl Synergien durch die deutsche Tochter Opel als auch Vorteile bei der Beschaffung und weitere Einsparungen beigetragen, teilte PSA am Mittwoch in Paris mit. Dadurch konnten die Franzosen höhere Verluste im schwachen China-Geschäft mehr als wettmachen.

Vor allem Opel fährt auch im laufenden Jahr auf der Gewinnspur. Das Betriebsergebnis habe im ersten Halbjahr rund 700 Millionen Euro betragen, sagte PSA-Finanzvorstand Philippe de Rovira. Im Vorjahreszeitraum hatte das Betriebsergebnis bei Opel noch 502 Millionen Euro betragen. Beim Traditionshersteller mit Sitz in Rüsselsheim hatte es zuvor lange Zeit rote Zahlen gegeben.

„Alle Sparten des Konzerns haben sich verbessert“, resümierte De Rovira. PSA führt auch die großen Marken Peugeot und Citroën. PSA hatte Opel im Sommer 2017 vom US-Autobauer General Motors übernommen und dann mit harter Hand eine Sanierung begonnen. De Rovira sagte, dass Einzelergebnisse von Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall in den Mitteilungen des Konzerns nicht mehr einzeln ausgewiesen werden, da die Gruppe zusammenwachse.

Mehr: Die Automarke mit dem Blitz reduziert abermals Personal in Deutschland. Bis 2023 will Neueigentümer PSA damit insgesamt jede dritte Stelle abbauen.

  • rtr
  • dpa
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  • Bravo Peugeot und Opel bravo. So sieht erfolgreiche Zusammenarbeit aus.

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