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+++Handelsblatt Auto-Gipfel 2020 +++ Diess, Källenius, Zipse zur Zukunft der E-Mobilität – Heil lobt „Flaggschiffindustrie“

Die Autokonzerne wollen die Mobilitätswende beschleunigen. Der Arbeitsminister plädiert für Kurzarbeit. Hier können Sie den Handelsblatt Auto-Gipfel im Liveblog nachlesen.
06.11.2020 Update: 06.11.2020 - 14:22 Uhr 1 Kommentar
Wir erleben gerade die größte Transformation eines der wichtigsten deutschen Industriezweige: Die Automobilbranche baut um, vom Benziner zum E-Auto, vom Diesel zum Wasserstoff – und das in einer Zeit, in der Covid-19 die tiefste Rezession seit dem zweiten Weltkrieg ausgelöst hat.

Darüber debattieren wir unter anderem mit den sieben CEOs der deutschen Automobilbranche beim Handelsblatt Auto-Gipfel am 5. und 6. November 2020: Porsche-Chef Oliver Blume, VW-Konzernchef Herbert Diess, Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender bei der Daimler AG, Oliver Zipse, Vorstandschef von BMW, Ford-Deutschlandchef Gunnar Hermann und Michael Lohscheller, Opel-CEO.
Verfolgen Sie hier den zweiten Konferenztag im Liveblog. Das Programm:

  • Der Handelsblatt Auto-Gipfel 2020 ist beendet – wir freuen auf die Ausgabe 2021!


Wenn Sie die ganze Tagung verfolgen möchten, finden Sie hier Informationen zu den Referenten und die Online-Registrierung.
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Alexander Möthe
„Wissentransfer ist global“ – gleiches gelte für Pluralität und Gleichstellung. Das ist die abschließende Quintessenz der Gesprächsrunde. Und es ist auch der letzte Beitrag des Handelsblatt Auto-Gipfels 2020. Von der klaren Forderung zum Ausbau der Ladestruktur  über die Lage der Autokonzerne aus Sicht der CEOs – „Wir haben eine gehörige Portion Zuversicht mitgenommen“, sagt Moderatorin Kirsten Ludowig, Leiterin des Rssorts Unternehmen des Handelsblatts.
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Lukas Bay
Die Unternehmen, Sozialpartner aber auch die Politik müssen sich zusammensetzen und eine Lösung finden, betont dagegen Gewerkschafter Bliesener. Am Ende gehe es darum, gute Arbeitsplätze zu erhalten.

Aus Deutschland betrachte man zu sehr, wo man herkomme und müsse mehr denken wie die Herausforderer, entgegnet Personalmanager Hoffmann. Man müsse sich in die neue Situation hineinversetzen. Traditionelle Qualifizierungsmaßnahmen seien da nicht immer der beste Weg. Man müsse sich aus der Komfortzone bewegen.
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Lukas Bay

Wir zahlen als Gesellschaft heute schon viel für den Autoverkehr.

Katja Diehl, She Drives Mobility

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Lukas Bay
„Die Autoindustrie ist nicht das einzige Flaggschiff“, betont Katja Diehl. Es sei Zeit für neue Kooperationen. 

„Wir kommen aus traditionellen Strukturen“, sagt  Personalmanager Martin Hofmann. Es werde maßgeblich an den Führungskräften liegen, den Wandel mitzugestalten.

„Mir macht die Entwicklung der letzten Monaten Sorge“, betont IG-Metall-Vertreter Bliesener. Die Transformation solle sozial, demokratisch und ökologisch geschehen. Der Wandel sei ja absehbar gewesen. Es habe Versäumnisse in der Vergangenheit gegeben.
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Alexander Möthe
Eines der Themen: Diversity. Katja Diehl von She Drives Mobility spricht an, dass sie die einzige Frau am ganzen zweiten Tag des Gipfels sei – und das schon das noch bestehende Problem zeige. Dazu passt auch dieser Tweet:
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Lukas Bay
Die Industrie verändert sich und die Anforderung an die Mitarbeiter der Zukunft. „Welche Top Skills sind zukünftig gefragt?“ Darüber diskutieren: Kai Bliesener, Ressortleiter Fahrzeugbau und Zulieferindustrie, IG Metall, Martin Hofmann, Personalchef bei car.Software Organisation und Katja Diehl, She Drives Mobility.
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Lukas Bay
„Wir sind bei den IT-Spezialisten gut im Markt unterwegs“, sagt   Kilian. Im Buhlen mit Techkonzernen wie Apple und Google, aber auch Tesla setzt man auf gezielte digitale Anwerbung und lokale Recruiting-Events.

Volkswagen ist nach wie vor ein hochattraktiver Arbeitgeber. Da fürchte ich den Wettbewerb mit anderen nicht.

Man schaue zwar auf Abschlüsse und Qualifikationen, betont VW-Personalvorstand Kilian. Aber gerade im IT-Bereich lege man mehr wert auf Talent als auf Formalia - und bilde Softwareentwickler selbst aus.
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Lukas Bay
„Wir hatten ausreichend Zeit, uns auf Corona vorzubereiten“, erklärt VW-Personalvorstand Gunnar Kilian. Denn in China habe man schon früh die Auswirkungen der Pandemie erlebt. Der Konzern habe dabei von seiner generellen Pandemievorsorge profitiert. Diese Erfahrungen hätte man auf die anderen Standorte weltweit übertragen können. Einen Produktionsstopp wie beim ersten Lockdown erwartet Kilian nicht.
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Lukas Bay

Die deutsche Automobilindustrie ist unser Flaggschiff

 Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) lobt in seiner Keynote die gesamte branche. 2,2 Millionen Menschen seien bei den Autoherstellern und den Zulieferern beschäftigt. Die Industrie sei ein „Garant für Innovationen in Deutschland“. Die Industrie stecke allerdings im doppelten Stresstest. Einmal durch die coronabedingte Wirtschaftskrise.
Aber beginne ein Strukturwandel. Man müsse aufpassen, dass auch im Jahr 2030 moderne Lösungen in Deutschland zu wettbewerbsfähigen Bedingungen produziert werden können. „Mein Ziel, dass die Beschäftigten von heute die Chance haben auf die Arbeit von morgen.“ Dazu fördere die Politik auch die Weiterbildung.
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Alexander Möthe
Im Programm geht es nun mit dem Themenkomplex weiter, welche Rolle der Faktor Mensch in der Autobranche spielt.
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Alexander Möthe
Schon der erste Tag des Handelsblatt Auto-Gipfels hat viele interessante Gespräche und Debatten hervorgebracht, allen voran Markus Söders Forderung nach einer Verlängerung der Förderung der E-Mobilität. Zum Nachlesen:

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Lukas Bay
Effizienz sollte man in der gesamten Wertschöpfungskette betrachten, betont Daimler-Vorstand Burzer. Autoprofessor Stefan Reindl betont, dass bei der Digitalisierung alle Stufen der Wertschöpfungskette mitgenommen werden müssten, damit sie reibungslos funktioniere. Dafür müsse man mit den Systemen sorgsam umgehen - und auch Wertschöpfung darüber generieren. „Wir können uns dem nicht verschließen.“ Ob der Arbeitsplatzverlust aber komplett kompensiert werden kann, sei derzeit nicht abzuschätzen.
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Lukas Bay

Wasserstoff könnte in Zukunft mit weniger Energieeinsatz produziert werden.

Das sagt ElringKlinger-Chef Wolf. In fünf bis zehn Jahren sei die Brennstoffzelle damit grüner. Wenn man den Verkehr insgesamt nachhaltiger machen wolle, müsse man darum auch auf die Brennstoffzelle zurückgreifen.
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Alexander Möthe
Der Mercedes-Manager stellt die Bdeutung der Nachhaltigkeit heraus.
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Lukas Bay
Für Daimler Produktionsvorstand Jörg Burzer ist entscheidend, für welche Technologie sich die Kunden am Ende entscheiden. Die Werke könne man dann entsprechend auf die Nachfrage einstellen. Man sei für alle möglichen Antriebe vorbereitet.
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    1 Kommentar zu "+++Handelsblatt Auto-Gipfel 2020 +++: Diess, Källenius, Zipse zur Zukunft der E-Mobilität – Heil lobt „Flaggschiffindustrie“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Der Erfolg der deutschen Autoindustrie ist ganz stark an das Chinageschäft gekoppelt.
      Gleichzeitig erhöht China immer mehr die Wertschöpfung im eigenen Land.
      Perspektivisch werden immer mehr "deutsche" Autos in China produziert und nach Deutschland exportiert.
      Was bedeutet das für die deutsche Volkswirtschaft und die Arbeitsplätze in Deutschland?

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