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Handelsblatt CFO-Summit Biontech will Impfstoff-Lieferrückstand bis Ende Juni aufholen

Finanzchef Sierk Poetting bestätigt die Ziele für das zweite Quartal. Bis 2022 will Biontech seine Lieferungen an die EU auf 450 Millionen Impfdosen steigern.
08.06.2021 - 10:33 Uhr Kommentieren
Der Impfstoffhersteller rechnet damit, seine Produktionsziele für 2021 zu erreichen. Quelle: Reuters
Teströhrchen vor Biontech-Logo

Der Impfstoffhersteller rechnet damit, seine Produktionsziele für 2021 zu erreichen.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Der deutsche Impfstoffhersteller Biontech hat sein Produktionsziel für den Covid-19-Impfstoff im zweiten Quartal bestätigt. Der für diese und kommende Woche angekündigte Lieferrückstand werde nach dem 21. Juni wieder aufgeholt, erklärte Finanzchef Sierk Poetting am Dienstag beim Handelsblatt CFO-Summit.

„Wir stehen dazu, was wir für das zweite Quartal gesagt haben“, sagte der Manager, der bei Biontech gleichzeitig auch die Rolle des Chief Operating Officers innehat. Statt fünf Millionen Dosen werde das Mainzer Unternehmen diese und kommende Woche zwar nur 4,5 Millionen Dosen an Deutschland ausliefern. „Der Rest, der fehlt, kommt dann in den letzten beiden Wochen.“

Als Gründe für die Verspätung nannte Poetting „kleinere Verzögerungen in den Produktionsabläufen“. Jede Charge verlasse die Produktion sofort, nachdem sie freigegeben worden sei. Nach Unternehmensangaben aus der Vergangenheit betreffen die Verzögerungen vor allem die Qualitätsprüfung. „Wenn eine Lieferung erst zwei Tage später freigegeben wird, führt das zu einer viertägigen Verzögerung bei der Auslieferung.“

Für das Gesamtjahr plant Biontech die Produktion von insgesamt drei Milliarden Impfdosen, wovon 300 Millionen an die Europäische Union (EU) geliefert werden sollen. 2022 sollen mindestens 450 Millionen an die EU geliefert werden. Eine darüber hinausgehende Erweiterung der Produktion sei derzeit nicht geplant, so Poetting.

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    Durch die Corona-Pandemie war Biontech von einem vergleichsweise unbekannten Forschungsunternehmen zu einem globalen Impfstoff-Hersteller mit milliardenschwerer Marktkapitalisierung aufgestiegen. Den Rückenwind will CFO Poetting auch nutzen, um das Produktportfolio zu vergrößern: „Wir haben eine volle Pipeline mit über 20 Produkten“.

    Neben einem Joint Venture in China und dem Aufbau einer Produktion in Singapur erwägt Biontech auch, sich durch Zukäufe zu vergrößern. „Wir schauen uns den Markt genau an, ob es neue Technologien gibt, die gut zu uns passen würden“, so Poetting. In den vergangenen Jahren habe das Unternehmen etwa kleinere Entwicklungsstandorte übernommen, das sei auch in Zukunft denkbar. „Es muss passen.“

    Mehr: Nur 100 Dosen pro Betriebsarzt: Was Firmen und Beschäftigte zum Impfen wissen müssen.

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