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Handelspolitik Autoindustrie profitiert von Chinas Zollsenkung

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Daimler freut sich nun über einen Kostenvorteil, da ab sofort alle Importteile nur noch mit einem einheitlichen Zoll von zehn Prozent belegt werden. Bei der Fertigung der C-Klasse in Peking hätte Mercedes zwar Ende des Monats die geforderte Lokalisierung von 40 Prozent erreicht, sagt Ulrich Walker, China-Chef von Daimler in Peking. Doch die Stuttgarter wollen ihre Kapazitäten kräftig ausbauen und weitere Modelle vom Band laufen lassen. Walker freut sich deswegen: „Das hat keinerlei negative Folgen und ist zum Vorteil für alle.“

Dagegen sieht sich BMW von der Entscheidung der chinesischen Regierung nicht berührt. Die Münchener haben bereits ein Sonderabkommen mit der chinesischen Regierung geschlossen, um ihr Joint Venture mit dem chinesischen Hersteller Brilliance mit Teilen versorgen zu können. Demnach zahlt BMW zehn Prozent Importsteuer auf die eingeführten Komponenten. BMW fertigte gemeinsam mit Brilliance im vergangenen Jahr 41 000 Autos der Marke BMW in China.

Gegen die überhöhten Zölle hatte Vertreter der EU und USA seit Jahren Front gemacht und ein Verfahren vor der WTO angestrengt. Hätte Peking die Regelung nicht bis Jahresende gestrichen, wären erstmals Sanktionen gegen die viertgrößte Wirtschaftsnation der Welt möglich gewesen.

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