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Handelsstreit Japans Aluminiumbranche fürchtet sich vor US-Autozöllen

Japans Aluminiumhersteller zeigen sich besorgt wegen möglicher US-Zölle auf Autoimporte. Diese würden viele Industriezweige des Landes betreffen.
25.07.2018 - 14:45 Uhr Kommentieren
US-Strafzölle auf Autoimporte würden die Wirtschaft Japans schwer belasten. Quelle: dpa
Aluminiumproduktion

US-Strafzölle auf Autoimporte würden die Wirtschaft Japans schwer belasten.

(Foto: dpa)

Tokio Japans Aluminiumhersteller fürchten US-Zölle auf Autoimporte mehr als die bereits verhängten Abgaben auf Stahl und Aluminium. LLetztere hätten bislang keinen großen Schaden angerichtet, sagte der Vorsitzende des Branchenverbandes Japan Aluminium Association, Ichiro Okamoto, am Mittwoch vor Journalisten.

Das würde sich ändern, wenn die USA die angedrohten Zölle auf Fahrzeuge verhängen, warnte er. Dann wären seinen Worten zufolge große Auswirkungen auf eine Reihe von japanischen Industriezweigen einschließlich der Aluminiumbranche die Folge.

Wenn es zu einem Handelskrieg kommt, der sich auch um Autos dreht, hat das Konsequenzen jenseits unserer Vorstellungskraft“, sagte Okamoto, der zugleich Präsident des Konzerns Nippon Light Metal Holdings ist. Einen Vorgeschmack gab zuletzt der Fall Rusal. Als die USA Sanktionen gegen den russischen Aluminiumgiganten verhängten, schossen die Preise für das Leichtmetall in die Höhe. Das löste länderübergreifend Alarmrufe aus der Industrie aus, auch von US-Unternehmen wie Boeing, und führte schließlich zu einer Lockerung der Strafmaßnahmen.

In Japan gehen Aluminium-Flacherzeugnisse zu 15 Prozent in die Autoindustrie. Die Branche hofft, dass der Trend zu umweltschonenderen Fahrzeugen die Nachfrage nach dem Metall beflügeln wird. Die US-Zölle auf Stahl und Aluminium sind bereits seit Monaten in Kraft. Abgaben auf Autoeinfuhren werden von der Regierung in Washington derzeit geprüft.

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