Handyausrüster Balda kürzt erneut seine Prognose

Erst vor drei Wochen hatte Balda seine Aktionäre mit einer handfesten Gewinnwarnung geschockt. Heute hat der Handyausrüster erneut sein Umsatzziel für 2010 eingedampft. Da fällt die Begründung schwer.
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Als dieses Handy noch modern war, ging es Balda ein gutes Stück besser. Quelle: dpa

Als dieses Handy noch modern war, ging es Balda ein gutes Stück besser.

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HB DÜSSELDORF. Als Grund nannte die Firma am Donnerstag das anhaltend schwache Geschäft mit Mobilfunkkunden und den Preisdruck. Daher werde der Umsatz nicht das zuletzt ausgegebene Plus von zehn Prozent erreichen, sondern möglicherweise lediglich auf dem Vorjahresniveau von 139 Mio. Euro stagnieren, erklärte ein Sprecher. Erst 2011 werde sich die Lage dank neuer Kunden wie Samsung, Panasonic und Sanyo bessern.

Balda bekräftigte, das operative Ergebnis (Ebit) werde 2010 im einstelligen Millionen-Bereich negativ ausfallen. Vor Steuern erwarte der Vorstand aber wegen des Ergebnisbeitrags der 16-prozentigen Beteiligung an der malayischen TPK schwarze Zahlen. Im dritten Quartal beflügelte das Geschäft mit Elektronikprodukten und ließ den Konzernumsatz auf 45,2 (Vorjahr: 36,3) Mio. Euro steigen. Das Ebit fiel mit 3,6 Mio. negativ aus nach einem Gewinn von 3,8 Mio. Euro vor Jahresfrist. Der Überschuss sank auf 6,9 (11,2) Mio. Euro.

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