
Hannover Messe 2023: SAP, Bosch und Siemens wollen die Industrie vernetzen
Der Technologiekonzern beliefert das norwegische Start-up Freyr für seine Batteriefabriken.
Foto: Reuters

SAP, Bosch und Siemens wollen die Industrie vernetzen
Wie lassen sich Lieferengpässe vorhersehen? Welche Charge eines Zulieferers war fehlerhaft? Und wie viel CO2 entsteht bei der Herstellung eines Produkts? Für die deutsche Wirtschaft mit Leitbranchen wie Auto und Chemie, Elektroindustrie und Maschinenbau sind das zentrale Fragen – die aber nur wenige Firmen im Detail beantworten können: Ihnen fehlen die nötigen Daten.
Ein namhaft besetztes Konsortium aus der Wirtschaft will mit Unterstützung des Staats nun dafür Abhilfe schaffen. Unter dem Namen Manufacturing-X entwickeln Konzerne wie Bosch, Telekom, SAP und Siemens sowie Mittelständler wie DMG Mori und Trumpf ein Konzept für die Digitalisierung der Lieferketten in der Industrie. Mit der Hannover Messe diese Woche beginnt die Arbeit offiziell, ein Steuerungsgremium übernimmt nun die Koordination.

Softwareentwickler Auvesy-MDT rückt akute Produktionshürden in den Fokus
Die Hannover Messe wird mit über 4.000 Ausstellern und großer internationaler Aufmerksamkeit ihrem Ruf als Weltleitmesse der Industrie in diesem Jahr wieder gerecht. Von Pandemiefolgen über Lieferkettenprobleme und Cybergefahren bis hin zu den Auswirkungen wirtschaftlicher Krisenszenarien und geopolitischer Spannungen - selten gab es so viele Herausforderungen für herstellende Unternehmen. Produktionsverantwortliche suchen deshalb verstärkt nach Orientierung und konkreten Handlungsoptionen.Als Markt- und Technologieführer für Versionierungs- und Back-up-Lösungen in der industriellen Automatisierung nimmt Auvesy-MDT die noch bis zum 21. April laufende Hannover Messe zum Anlass, um akute Fragestellungen der Fertigungsindustrie konkret zu adressieren. "Wir fokussieren uns auf die Chance, mit Unternehmensvertretern über innovative Lösungswege zu diskutieren", so Franziska Klostermann, Head of Marketing bei Auvesy-MDT.

Das Tablet, das Hewlett Packard Enterprise (HPE) auf seinem Stand auf der Hannover Messe platziert hat, hilft dem Benutzer, einen Roboter zu bedienen – und kann einen Servicetechniker ersetzen. HPE und das Heidelberger Start-up Aleph Alpha demonstrieren am Montag auf der Messe einen Assistenten, der über Künstliche Intelligenz (KI) mit natürlicher Sprache und Bildern mit dem Fabrikpersonal kommuniziert.
Dabei geht es um Fragen rund um Installation, Wartung und Betriebssicherheit des Roboters. Der KI-Assistent agiert wie ein Servicetechniker, der das Fabrikpersonal dabei unterstützt, sehr komplexe Aufgaben zu lösen. Axel Höpner und Isabell Wermke berichten aus Hannover:
Dabei geht es um Fragen rund um Installation, Wartung und Betriebssicherheit des Roboters. Der KI-Assistent agiert wie ein Servicetechniker, der das Fabrikpersonal dabei unterstützt, sehr komplexe Aufgaben zu lösen. Axel Höpner und Isabell Wermke berichten aus Hannover:


Ein pneumatischer Roboterarm baut Autokomponenten am Messestand von IBG auf. Credit: Getty Images

Scholz würdigt Partnerschaft mit Indonesien
Bundeskanzler Olaf Scholz rechnet mit einer engeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Indonesien. „Indonesien und Deutschland sind enge Partner und haben dieselben Werte“, sagte der SPD-Politiker am Montag am ersten Tag der Hannover Messe. Bei der weltweit führenden Industrieschau präsentiert sich Indonesien in diesem Jahr als Partnerland. „Das wird unsere Wirtschaftsbeziehung weiter stärken“, sagte Scholz.
Das südostasiatische Land mit rund 265 Millionen Einwohnern erlebe einen Boom, zum Beispiel bei digitalen Technologien, sagte der Kanzler. Dabei setze auch Indonesien auf einen Umbau der Energieversorgung. „Die Zeichen stehen auf Klimaneutralität.“ Für Unternehmen sei das eine Herausforderung, aber auch eine Chance. Indonesiens Präsident Joko Widodo rief dazu auf, den Umbau der Industrie „für eine bessere Welt“ zu beschleunigen.


Ein Roboter, der von einer Virtual-Reality-Brille gesteuert wird, ist auf dem Messestand von Wago auf der Hannover Messe zu sehen. Credit: Getty Images

Siemens baut mit Start-up Freyr digitale Batterie-Fabriken
Das aus Norwegen stammende Start-up Freyr plant und baut mit Siemens-Technik zwei „Gigafactories“ für Batterien. Die beiden Unternehmen besiegelten am Montag auf der Hannover Messe eine Partnerschaft, die den Münchner Konzern zum bevorzugten Lieferanten für Automatisierung und Digitalisierung der Batteriefabriken für die Elektromobilität und Speicherung von Energie macht. Freyr habe das Projekt von vornherein als echte "digitale Fabrik" aufgesetzt, in der Hardware und Software aufeinander abgestimmt sind, sagte Rainer Brehm, der bei Siemens das Geschäft mit der Industrieautomatisierung leitet, der Nachrichtenagentur Reuters.Für Siemens ist die Batterietechnik eines der wichtigsten Anwendungsfelder für seine „XCelerator“-Plattform, die Hardware und Software in der Industrieautomatisierung verbindet. Sie sei bei Freyr so umfassend wie bei keinem anderen Hersteller im Einsatz. Siemens wolle der "wichtigste Partner für Batteriehersteller weltweit" werden, sagte der für die Sparte Digital Industries zuständige Vorstand Cedrik Neike. Die Branche boomt angesichts des steigenden Bedarfs für Energiespeicher. „Von allen Branchen, die wir sehen, ist der Produktionsprozess bei Batterien bisher am wenigsten ausgereift, weil die Branche noch so jung ist. Die Möglichkeiten, sie zu optimieren, sind riesig“, sagte Brehm.
Mehr zu Siemens-Plattform „XCelerator“ lesen Sie hier:

Zulieferer beklagen hohe Energiekosten und wollen Industriestrompreis
Die deutsche Zulieferindustrie leidet nach eigenen Angaben weiterhin unter sehr hohen Kosten für Strom und Gas. Energieintensive Betriebe, die am Anfang der automobilen Lieferkette stünden, würden trotz der Energiepreisbremsen „mit voller Wucht“ getroffen, teilte die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (Argez) am Montag in Düsseldorf anlässlich der Hannover Messe mit. Viel Energie werde etwa bei der Herstellung und Bearbeitung von Teilen aus Metall, Kunststoff, Kautschuk oder Textilien benötigt.Die Argez forderte einen günstigen Industriestrompreis. Ohne ihn sei die mittelständische Zulieferindustrie existenziell bedroht. „Spitzenqualität deutscher Zulieferer ist auch vor dem Hintergrund geringerer Stückzahlen ohne wettbewerbsfähige Energiepreise in der Breite nicht mehr darstellbar“, sagte Argez-Sprecher Christian Vietmeyer laut einer Mitteilung.


Bundeskanzler Olaf Scholz spricht neben Joko Widodo, Präsident von Indonesien, nach dem Eröffnungsrundgang auf der Industriemesse Hannover Messe bei einem Abschlussstatement. Credit: dpa


Bundeskanzler Olaf Scholz trägt neben dem indonesischen Präsidenten Joko Widodo und Michael Marhofer (rechts), Geschäftsführer der ifm electronic , beim Eröffnungsrundgang der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von ifm electronic eine Augmented-Reality-Datenbrille zur Prozessüberwachung einer Maschine. Credit: dpa


Der indonesische Präsident Joko Widodo und seine Frau Iriana sehen zu, wie Bundeskanzler Olaf Scholz einen High-Speed-Kompressor in der Hand hält, während sie einen Stand der Firma Ebm-papst besuchen. Credit: Reuters


Susanne Kunschert (links), geschäftsführende Gesellschafterin bei Pilz, erklärt Bundeskanzler Olaf Scholz, Joko Widodo, Präsident von Indonesien, und seiner Frau Iriana beim Eröffnungsrundgang auf der Industriemesse am Stand von Pilz ein Sicherheitssystem für Maschinen zum Schutz vor unberechtigten Zugriffen. Credit: dpa


Bundeskanzler Olaf Scholz und Joko Widodo, Präsident von Indonesien, eröffnen auf der Industriemesse den Messetand des Partnerlandes Indonesien. Credit: dpa


Bundeskanzler Olaf Scholz (links) und der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßen am Montagmorgen den indonesischen Präsidenten Joko Widodo und seine Frau Iriana. dpa

Deutsche Industrie setzt weiter auf China
Die deutsche Industrie will dem Branchenverband BDI zufolge den Handel mit China weiter ausbauen. „Diversifizierung bedeutet nicht, uns von China zu entkoppeln, sondern einseitige Abhängigkeiten zu verringern und idealerweise zu überwinden“, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Siegfried Russwurm, am Montag auf der Hannover Messe. „China ist und bleibt ein zentraler Markt für deutsche Unternehmen.“


Eröffnungsfeier der Hannover Messe: Nach drei schwierigen Corona-Jahren startet die Hannover Messe am Montag wieder in ihrem ursprünglichen Format. dpa

Scholz will Verarbeitung von Rohstoffen in Herkunftsländern fördern
Bundeskanzler Olaf Scholz will Rohstoffpartnerschaften mit Ländern wie Indonesien ausbauen, um die Abhängigkeit von China zu reduzieren. "Derzeit importieren wir viele (Rohstoffe) aus China. Und das, obwohl die seltene Erde, der Kupfer oder der Nickel oft gar nicht dort aus der Erde geholt werden", sagte Scholz am Sonntagabend zur Eröffnung der Industrie-Messe in Hannover laut Redemanuskript. Die Rohstoffe kämen oft aus Staaten wie Indonesien, Chile oder Namibia. Diese Länder würden aber zu wenig von ihrem Reichtum an Rohstoffen profitieren, sagte er in Anspielung auf die häufige Verarbeitung etwa von Metallen in China und anschließende Exporte von dort.
Maschinenbauer steigern zu Jahresbeginn Produktion
Die deutschen Maschinenbauer haben ihre Produktion zu Beginn des Jahres gesteigert. In den ersten beiden Monaten 2023 sei nach vorläufigen Zahlen ein Produktionsplus von 3,2 Prozent erzielt worden, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag auf der Hannover Messe mit. 2022 hatten die Hersteller von Maschinen „Made in Germany“ ein Plus von 0,5 Prozent erreicht. Der Verband bestätigte seine Prognose, wonach er im laufenden Jahr einen Rückgang um zwei Prozent erwarte. „Das aktuell leicht verbesserte konjunkturelle Umfeld wird sich erst zeitverzögert in Auftragseingang und Umsatz der Branche niederschlagen“, sagte VDMA-Präsident Karl Haeusgen.
Die Bestellungen seien im Januar und Februar kumuliert um 17 Prozent zum Vorjahr zurückgegangen. „Dieser Orderrückgang ist eine Folge der weltweiten wirtschaftlichen Abkühlung, die Investoren verunsichert“, erklärte Haeusgen. Nach wie vor verzeichneten die Unternehmen jedoch nur geringe Stornierungen. Der Auftragsbestand von zuletzt 11,6 Monaten stütze die Produktion weiterhin. Positiv sei, dass sich die Engpässe in den Lieferketten deutlich entspannt hätten.
Die Bestellungen seien im Januar und Februar kumuliert um 17 Prozent zum Vorjahr zurückgegangen. „Dieser Orderrückgang ist eine Folge der weltweiten wirtschaftlichen Abkühlung, die Investoren verunsichert“, erklärte Haeusgen. Nach wie vor verzeichneten die Unternehmen jedoch nur geringe Stornierungen. Der Auftragsbestand von zuletzt 11,6 Monaten stütze die Produktion weiterhin. Positiv sei, dass sich die Engpässe in den Lieferketten deutlich entspannt hätten.
Die überwiegend mittelständisch geprägte Branche, zu der auch börsennotierte Unternehmen wie Thyssen-Krupp und Siemens gehören, ist ein Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Ende vergangenen Jahres seien 1,018 Millionen Mitarbeiter in den Betrieben beschäftigt gewesen – ein Plus von 1,1 Prozent zum Vorjahr. „Viele Unternehmen hätten gern noch mehr Personal eingestellt, werden aber durch die Engpässe auf dem Arbeitsmarkt gebremst“, sagte Haeusgen. Laut aktueller Umfrage sei der Arbeitskräftemangel die größte Herausforderung der Branche.

Elektro- und Digitalindustrie hebt Prognose an
Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat nach Zuwächsen zum Jahresauftakt ihre Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Die preisbereinigte, reale Produktion sei in den ersten beiden Monaten des Jahres um sechs Prozent gestiegen, teilte der Branchenverband ZVEI am Montag auf der Hannover Messe mit. Im Gesamtjahr werde ein Plus von ein bis zwei Prozent erwartet. Bislang hatten die Unternehmen mit Null gerechnet. Die Firmen profitierten von den Megatrends Elektrifizierung und Digitalisierung.„Besonders erfreulich ist der anhaltende Beschäftigungsaufbau“, sagte ZVEI-Präsident Gunther Kegel. Erstmals seit einem Vierteljahrhundert weise die Branche in Deutschland wieder mehr als 900.000 Beschäftigte aus. Insgesamt seien es knapp 902.000 Mitarbeiter.

Scholz drängt auf Freihandelsabkommen mit Indonesien
Mit den Worten „Walk the talk“ versprach Bundeskanzler Olaf Scholz bei seiner Eröffnungsrede zur diesjährigen Hannover Messe, seinen Worten Taten folgen zu lassen. „In den vergangenen Jahren ist viel liegen geblieben, aber das holen wir jetzt auf.“Dazu zählt der Bundeskanzler auch ein EU-Freihandelsabkommen mit Indonesien, das in diesem Jahr Partnerland der Hannover Messe ist. „Ich setze mich dafür ein, dass wir dieses Abkommen jetzt endlich über die Ziellinie bringen“, so Scholz. Denn so würde auf einen Schlag ein gemeinsamer Wirtschaftsraum mit weit über 700 Millionen Menschen entstehen.
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Bundeskanzler Scholz und Indonesiens Präsident Joko Widodo haben am Sonntagabend gemeinsam die Hannover Messe eröffnet. Imago

VW will indonesische Produktionsstätte für E-Auto-Batterien aufbauen
Der deutsche Autobauer Volkswagen will dem indonesischen Investment-Minister Bahlil Lahadalia zufolge in Zusammenarbeit mit unter anderem Ford und dem Bergbauunternehmen Vale in Indonesien eine Produktionsstätte für E-Auto-Batterien aufbauen. Wie der Minister am Montag in einem Videostatement erklärte, werde die Partnerschaft aus Joint Ventures oder der Lieferung von Rohstoffen bestehen. VW wolle dabei mit Vale, Ford, dem chinesischen Hersteller von Batteriemineralien Zhejiang Huayou Cobalt, sowie dem französischen Bergbauunternehmen Eramet und mehreren indonesischen Firmen zusammenarbeiten. Volkswagen war auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters für eine Stellungnahme bisher nicht zu erreichen.Indonesiens Präsident Joko Widodo will auf der Hannover Messe eine Batteriepartnerschaft mit der deutschen Wirtschaft vorantreiben. Er setzt dabei auf einen Durchbruch in den Gesprächen mit dem Chemiekonzern BASF, der derzeit den Bau einer Nickel-Raffinerie in dem südostasiatischen Land prüft. Das potenzielle Investitionsvolumen liegt bei 2,4 Milliarden Euro.
Er hoffe, dass eine Einigung mit den deutschen Investoren kurz bevorstehe, sagte Widodo kurz vor Abflug im Gespräch mit dem Handelsblatt. Indonesische Regierungsvertreter sollen dazu unter anderem Gespräche mit BASF-Chef Martin Brudermüller führen, hieß es in Jakarta. „Wir laden auch deutsche Unternehmen wie Volkswagen, Audi, BMW und Mercedes-Benz ein, nach Indonesien zu kommen“, sagte Widodo.
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Hannover Messe eröffnet
Nach drei schwierigen Corona-Jahren startet die Hannover Messe am Montag wieder in ihrem ursprünglichen Format als wichtigste große Ausstellung für Maschinenbau und Elektrotechnik. Bundeskanzler Olaf Scholz und der Präsident des Partnerlandes Indonesien, Joko Widodo, hatten die Industrieschau am Sonntagabend eröffnet. Bis einschließlich Freitag zeigen in der niedersächsischen Landeshauptstadt nun rund 4000 Aussteller ihre Neuheiten. Außerdem gibt es ein umfangreiches Programm an Fachkonferenzen.
Zunächst wollen die Branchenverbände BDI, VDMA und ZVEI zum Auftakt ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage und zur weiteren Entwicklung 2023 abgeben. Die Energiekrise und der Krieg in der Ukraine dürften dabei zur Sprache kommen. Der traditionelle Kanzlerrundgang über das Messegelände in Hannover ist ebenfalls für den Vormittag geplant.
Die Ausstellung hatte wegen der Pandemie 2020 in Präsenzform ganz ausfallen müssen, in den beiden vergangenen Jahren gab es sie nur als digitale und verkleinerte Ausgaben. Ein Kernthema sind diesmal Technologien für Klimaschutz und die effizientere Nutzung von Energie. Außerdem geht es unter anderem um Künstliche Intelligenz (KI), spezielle Datenräume für besser abgestimmte Prozesse in der Industrie und den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft. Ein weiterer Schwerpunkt sind Recycling-Verfahren.
Zunächst wollen die Branchenverbände BDI, VDMA und ZVEI zum Auftakt ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage und zur weiteren Entwicklung 2023 abgeben. Die Energiekrise und der Krieg in der Ukraine dürften dabei zur Sprache kommen. Der traditionelle Kanzlerrundgang über das Messegelände in Hannover ist ebenfalls für den Vormittag geplant.
Die Ausstellung hatte wegen der Pandemie 2020 in Präsenzform ganz ausfallen müssen, in den beiden vergangenen Jahren gab es sie nur als digitale und verkleinerte Ausgaben. Ein Kernthema sind diesmal Technologien für Klimaschutz und die effizientere Nutzung von Energie. Außerdem geht es unter anderem um Künstliche Intelligenz (KI), spezielle Datenräume für besser abgestimmte Prozesse in der Industrie und den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft. Ein weiterer Schwerpunkt sind Recycling-Verfahren.