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Harter Wettbewerb Meyer Werft will 50 Millionen Euro einsparen

Unterbeschäftigung und Preisverfall: Die Meyer Werft aus Papenburg muss einen zweistelligen Millionenbetrag einsparen. Mit dem Betriebsrat und der IG Metall soll nun ein entsprechendes Maßnahmenpaket erstellt werden.
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Das Kreuzfahrtschiff

Das Kreuzfahrtschiff "Norwegian Gem" beim Verlassen der Meyer Werft.

(Foto: ap)

PapenburgWegen des schärfer werdenden weltweiten Wettbewerbs will die Meyer Werft aus dem emsländischen Papenburg in diesem Jahr 50 Millionen Euro einsparen. „Der Preisverfall geht offenbar schneller voran als wir unsere Produktivität verbessern können“, sagte am Dienstag ein Sprecher des Unternehmens zu entsprechenden Medienberichten. In den nächsten zwei Wochen solle mit der IG Metall und dem Betriebsrat ein Sparpaket ausgehandelt werden.

Laut „Neuer Osnabrücker Zeitung“ sind die Papenburger Schiffsbauer nicht bei dem Auftrag für den Luxusliner „Oasis of the Seas 3“ der amerikanischen Reederei Royal Caribbean zum Zug gekommen. Dieser Vertrag hätte einen Wert von rund einer Milliarde Euro gehabt.

Betriebsratsvorsitzender Thomas Gelder sagte, er sei überzeugt, dass es noch Potenzial für Einsparungen gebe. Wichtig sei es, eine Lösung für die Unterbeschäftigung zu finden, die in einigen Bereichen des Unternehmens herrsche.

Die Werft ist eigenen Angaben zufolge bis Herbst 2015 mit Aufträgen ausgelastet. Erst im Herbst hatte das Unternehmen mit der US-Reederei Norwegian Cruise Line einen Auftrag über ein neues Kreuzfahrtschiff für 4200 Passagiere mit einem Wert von 700 Millionen Euro bekommen. Rund 2500 Menschen arbeiten auf der Werft.

  • dpa
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