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Hartes Vorgehen BDI beklagt harte Strafen für Banken in den USA

Die USA strafen europäische Banken immer häufiger mit Millionen-Sanktionen ab. BDI-Präsident Grillo kritisiert nun, dass Amerika das europäische Finanzsystem schwäche – um anschließend vielleicht Banken zu kaufen.
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Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, beklagt die amerikanische Sanktions-Politik. Quelle: dpa

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, beklagt die amerikanische Sanktions-Politik.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die hohen Strafen für Vergehen europäischer Banken in den USA rufen Industrievertreter auf den Plan. „Es kann nicht sein, dass Amerika das europäische Finanzsystem schwächt und anschließend vielleicht die eine oder andere Bank kauft“, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ laut einem Vorabbericht aus der Freitagausgabe.

Der Präsident des französischen Industrieverbands Medef, Pierre Gattaz, sagte der Zeitung, „wir müssen eine Schwächung des europäischen Bankensystems vermeiden“.

Die französische Großbank BNP Paribas muss in einem Vergleich umgerechnet 6,4 Milliarden Euro Strafe in den USA zahlen, weil sie US-Sanktionen gegen Iran, Sudan und andere Länder ignorierte hat. Die USA verdächtigen auch die Commerzbank - neben vielen anderen Instituten - gegen die gegen den Iran verhängten Sanktionen verstoßen zu haben.

Nach Reuters-Informationen trifft der Streit mit den US-Behörden die Commerzbank härter als gedacht. Insidern zufolge droht der Bank eine Geldbuße von umgerechnet 450 bis 600 Millionen Euro, um ein Gerichtsverfahren zu vermeiden.

  • rtr
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