Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Hauptstadtflughafen Siemens-Chef lässt Terminfrage offen

„So schnell wie möglich“ wolle Siemens die wichtige Rauchabzugsanlage für den künftigen Hauptstadtflughafen fertigstellen. Das sagte Vorstandschef Kaeser – einen genauen Termin hat er jedoch nicht genannt.
Kommentieren
Eine Luftaufnahme des neuen Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt: Die Rauchabzugsanlage gilt als das schwierigste Teilprojekt bis zur Eröffnung des Flughafens. Quelle: dpa

Eine Luftaufnahme des neuen Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt: Die Rauchabzugsanlage gilt als das schwierigste Teilprojekt bis zur Eröffnung des Flughafens.

(Foto: dpa)

Berlin Der Elektrokonzern Siemens lässt offen, wann die wichtige Rauchabzugsanlage für den künftigen Berliner Hauptstadtflughafen einsatzbereit sein wird. Vorstandschef Joe Kaeser sagte am Donnerstag nach einer Besichtigung des Baustellengeländes in Schönefeld: „Auf Basis erforderlicher Vorarbeiten Dritter wollen wir unseren Beitrag so schnell wie möglich erbringen.“ Nach den Vorarbeiten soll Siemens die Anlage innerhalb von 18 Monaten fertigstellen. Sie gilt als das schwierigste Teilprojekt bis zur Eröffnung des Flughafens.

Kaeser hatte sich bei einem Rundgang mit Flughafenchef Hartmut Mehdorn und dem Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ein eigenes Bild vom Stand der Bauarbeiten gemacht. Der Siemens-Chef hatte Mehdorn und Flughafen-Aufsichtsratschef Wowereit Anfang Dezember mit der Äußerung verärgert, es reiche, wenn der neue Flughafen „in fünf bis zehn Jahren eröffnet wird“. Diese Angelegenheit sei längst ausgeräumt, sagte Mehdorn am Mittwochabend bei einem Podiumsgespräch in Berlin.

Siemens hatte 2009 den Auftrag für die elektronische Steuerung der Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen für das Terminal und die angrenzenden Gebäude erhalten. Dazu gehört auch die Steuerung des Rauchabzuges im Brandfall. Seit Oktober 2013 ist Siemens außerdem für die Steuerung der Frischluftzufuhr bei einem Feuer zuständig. Der nicht funktionierende Brandschutz hatte die Flughafeneröffnung im Oktober 2011 verhindert. Seit einem Jahr gibt es keinen neuen Eröffnungstermin mehr.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Hauptstadtflughafen - Siemens-Chef lässt Terminfrage offen

0 Kommentare zu "Hauptstadtflughafen: Siemens-Chef lässt Terminfrage offen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote