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Hauptversammlung des Volkswagen-Konzerns Bernhard soll VW-Karren aus Dreck ziehen

Obwohl sich der operative VW-Gewinn im ersten Quartal fast verdoppelt hat, ist Konzernlenker Bernd unzufrieden. Im Jahresverlauf rechnet er mit besseren Ergebnissen.
Auf Wolfgang Bernhard ruhen die Hoffnungen von VW. Foto: dpa

Auf Wolfgang Bernhard ruhen die Hoffnungen von VW. Foto: dpa

HB HAMBURG. Europas größter Autokonzern Volkswagen treibt die Sanierung seiner verlustreichen Kernmarke voran. Wesentlich früher als geplant übernimmt am 1. Mai der ehemalige Daimler-Chrysler-Manager Wolfgang Bernhard, seit Februar bei dem Wolfsburger Autobauer, die Führung der Markengruppe Volkswagen. Sie war 2004 in die roten Zahlen gerutscht. Bernhard soll sie wieder auf Vordermann bringen.

Konzernchef Bernd Pischetsrieder sagte am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Hamburg laut vorab verbreitetem Redemanuskript, mit Bernhard werde die Markengruppe Volkswagen „neue Stahlkraft“ gewinnen.

Mit dem ersten Quartal zeigte sich Pischetsrieder unzufrieden. Der in den ersten drei Monaten um 40 Prozent auf 464 Millionen Euro gestiegene operative Gewinn stehe für das niedrigste Quartalsergebnis in diesem Jahr, sagte der Konzernchef. „Die folgenden drei Quartale werden auf jeden Fall besser ausfallen als das erste Quartal 2005“, fügte er hinzu. Die Prognose beziehe sich sowohl auf das operative Ergebnis als auch auf den Vorsteuergewinn. Das zum Vergleich herangezogene erste Quartal 2004 war sehr schwach ausgefallen, weshalb der Gewinnanstieg prozentual so stark war.

Für Besserung sollen vor allem zahlreiche neue Modelle sowie das Milliarden-Sparpaket „For Motion“ sorgen. Mit der vorzeitigen Bestellung von Bernhard zum VW-Markenchef habe Volkswagen den Umbau seiner Führungsspitze abgeschlossen, sagte Pischetsrieder. Ziel sei es, die Handlungsfähigkeit und Kundennähe der einzelnen Marken zu verbessern. Der Konzernvorstand wurde im Zuge der Neustrukturierung von acht auf sechs Mitglieder verkleinert.

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