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Hella Autozulieferer enttäuscht die Anleger

Die Börse straft den Zulieferer Hella ab, obwohl Umsatz und Gewinn deutlich zulegen konnten. Die Anleger hatten allerdings auf eine höhere Rendite gehofft und schicken den Kurs auf Talfahrt.
27.09.2017 Update: 27.09.2017 - 14:01 Uhr Kommentieren
Der Autozulieferer legt gute Geschäftszahlen vor. Quelle: dpa
Hella

Der Autozulieferer legt gute Geschäftszahlen vor.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Trend zur Energieeinsparung, Elektrifizierung oder zum autonomen Fahren hat dem Autozulieferer Hella auf die Sprünge geholfen. Allerdings drückten Kosten für die Expansion auf die Margen im Autogeschäft. Gleichwohl startete der familiengeführte Konzern mit Umsatz- und Gewinnsteigerungen in das Bilanzjahr 2017/18. „So sind wir im ersten Quartal stärker gewachsen als der weltweite Automobilmarkt“, wie Hella-Chef Rolf Breidenbach am Mittwoch mitteilte.

An der Börse reagierten die Anleger jedoch verschnupft, da die Rendite im Auto-Geschäft, dem größten Konzernbereich, um einen Prozentpunkt auf 7,3 Prozent fiel. Die Aktie gab in der Spitze um 7,8 Prozent auf ein Drei-Wochen-Tief von 48,55 Euro nach und führte die Verliererliste im MDax an. „Die Marktteilnehmer haben im ersten Quartal fest damit gerechnet, dass ihre Erwartungen übertroffen werden“, betonte ein Börsianer. Anleger würden nun Gewinne mitnehmen. Seit Jahresbeginn hatten die Titel rund 48 Prozent zugelegt.

Der Umsatz legte im Zeitraum Juni bis August um 4,9 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu, währungsbereinigt um 5,8 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg um 5,6 Prozent auf 125 Millionen Euro. Breidenbach bekräftigte seine Jahresziele, die ein währungsbereinigtes Umsatzplus und einen Anstieg des Ebit von fünf bis zehn Prozent vorsehen. Die Ebit-Marge soll auf acht (Vorjahr: 7,7) Prozent steigen. Der Scheinwerfer-Spezialist erwirtschaftet mit rund 38.000 Mitarbeitern jeweils ein Drittel seiner Erlöse in Deutschland, in Europa und der übrigen Welt.

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