Hella Scheinwerfer-Hersteller bleibt auf Wachstumskurs

Hella legt beim Umsatz um 8,9 Prozent auf rund 6,3 Milliarden Euro zu. Doch Sonderbelastungen durch den Lieferantenausfall im vergangenen Jahr ließen das Ebit hingegen sinken.
Der Scheinwerfer-Hersteller bleibt auf Wachstumskurs. Quelle: dpa
Autozulieferer Hella

Der Scheinwerfer-Hersteller bleibt auf Wachstumskurs.

(Foto: dpa)

DüsseldorfNeue Technologien für die Autoindustrie haben dem Scheinwerfer-Spezialisten Hella auf die Sprünge geholfen. In dem Ende Mai abgelaufenen Bilanzjahr 2015/16 legte der Umsatz um 8,9 Prozent auf rund 6,35 Milliarden Euro zu und das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um 7,1 Prozent auf 476 Millionen Euro, wie das börsennotierte Familienunternehmen am Donnerstag mitteilte. Sonderbelastungen durch den Lieferantenausfall im September vergangenen Jahres ließen das Ebit allerdings mit rund 420 Millionen Euro etwa 2,3 Prozent unter den Vorjahreswert von 430 Millionen Euro sinken.

Diese Zulieferer arbeiten besonders eng mit VW zusammen
Platz 15: Thyssen-Krupp
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Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaftete Thyssen-Krupp durch Geschäfte mit Volkswagen einen Umsatz von rund 2 Milliarden Euro. Die Summe macht allerdings lediglich 5 Prozent am Gesamtumsatz aus.

Angaben beruhen auf Geschäftsberichte, Unternehmenspräsentationen, Berechnungen und Schätzungen. Quelle: Bloomberg, HRI
Stand: 28. September 2015

Platz 14: Leoni
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Die Leoni AG aus Nürnberg ist als Hersteller von Kabeln und Drähten auf Bordnetz-Systeme spezialisiert. Als Zulieferer für Volkswagen machte das Unternehmen 2014 einen Umsatz von 243 Millionen Euro, das waren 6 Prozent des Gesamtumsatzes.

Platz 13: Rheinmetall
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Auch Rheinmetall erzielt 6 Prozent seines Gesamtumsatzes mit VW, 294 Millionen Euro waren es im Geschäftsjahr 2014.

Platz 12: ZF Friedrichshafen
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Rund 1,5 Milliarden Euro erlöste der Konzern mit den Wolfsburgern, 9 Prozent des Gesamtumsatzes im Geschäftsjahr 2014.

Platz 11: Continental
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Der Dax-Konzern erwirtschaftete durch VW-Aufträge im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro, die immerhin 9 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachten.

Platz 10: Delphi
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Der US-Zulieferer Delphi Automotive setzte bei Geschäften mit VW 2014 rund 1,2 Milliarden Euro um – 10 Prozent des Gesamtumsatzes.

Platz 9: Elring-Klinger
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Der unter anderem auf Zylinderkopf und Spezialdichtungen spezialisierte Konzern machte durch Geschäfte mit VW absolut den geringsten Umsatz in der Rangliste: lediglich 142 Millionen Euro. Die Summe machte trotzdem 10 Prozent des Gesamtumsatzes im Geschäftsjahr 2014 aus.

„Wir sind zufrieden, dass wir in dem anspruchsvollen Marktumfeld 2015/2016 erneut stark gewachsen sind“, sagte Firmenchef Rolf Breidenbach. Basis dafür sei die Ausrichtung auf innovative Technologien für die Automobilindustrie. „Mit erfolgreichen Produktneuanläufen auf dem Gebiet komplexer LED-Technologie sowie innovativer Elektronikkomponenten können wir insbesondere zentrale Megatrends wie die Verbesserung von Energieeffizienz und Sicherheit bedienen.“ Die vollständigen Geschäftszahlen wie auch einen Ausblick auf das laufende Jahr sollen am 11. August veröffentlicht werden.

Ein chinesischer Hersteller von Kunststoffteilen hatte 2015 mit seinem Lieferstopp bei Hella Mehrbelastungen von 50 Millionen Euro für zusätzliche Transport- und Einkaufskosten verursacht. Breidenbach kassierte daraufhin sein Gewinnziel, das zweistellige Zuwachsraten vorsah, und kündigte einen Rückgang des Ebit an.

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