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Herbert Eibensteiner Dieser Mann steht jetzt an der Spitze von Voestalpine

Der bisherige Stahlvorstand ist neuer CEO bei Voestalpine. Er übernimmt den Posten in einer schwierigen Zeit. Die nachlassende Konjunktur ist spürbar.
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Seit 2014 leitete er die umsatzstärkste Sparte „Steel Devision“ des Konzerns. Quelle: imago images / Eibner Europa
Herbert Eibensteiner

Seit 2014 leitete er die umsatzstärkste Sparte „Steel Devision“ des Konzerns.

(Foto: imago images / Eibner Europa)

Wien Mit dem Kerngeschäft der Voestalpine kennt sich Herbert Eibensteiner bestens aus. Schon seit sieben Jahren gehört der Manager, Jahrgang 1963, als Stahlvorstand dem Führungsgremium des österreichischen Konzerns an. Eibensteiner leitet seit 2014 mit der Steel Division gar die umsatzstärkste Sparte.

Am heutigen Mittwoch – dem Tag der Hauptversammlung in Linz – übernimmt Eibensteiner nun den Chefposten in der Zentrale auf dem riesigen Gelände des Technologiekonzerns.

Der studierte Maschinenbauer löst damit Wolfgang Eder ab, der anderthalb Jahrzehnte als Vorstandsvorsitzender die Geschäfte von Voestalpine führte. Der promovierte Jurist Eder wechselt direkt in den Aufsichtsrat. Kritiker hätten sich allerdings eine Pause gewünscht, damit sein Nachfolger unbefangen agieren kann.

Eibensteiner tritt das Erbe Eders in keiner einfachen Zeit an. Zwar zählt Voestalpine mit seinen rund 52.000 Mitarbeitern zu den innovativsten Stahlunternehmen der Welt. Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte der Konzern seinen Umsatz auf 13,6 Milliarden Euro.

Doch der Gewinn ging stark zurück. Die Aktie verlor nach Gewinnwarnungen bereits vor Monaten an Wert, die Dividende musste gekürzt werden. In den US-Werken wie zum Beispiel in Cartersville gab es operative Schwierigkeiten. Zudem spürt der Konzern die nachlassende Konjunktur.

Wie Eder hat auch Eibensteiner sein gesamtes Berufsleben in dem österreichischen Unternehmen verbracht. Der Absolvent der TU Wien begann als Betriebsingenieur. Der innovationsfreudige Manager hat später die Stahlsparte digitalisiert und mit renditenstarken Spezialstählen neue Umsätze generiert. Zu seinen Projekten gehört unter anderem auch die Erforschung von Wasserstoff für die Stahlindustrie.

Der Oberösterreicher, Vater von vier Kindern, trieb im Zuge der boomenden Autokonjunktur die Internationalisierung weiter voran. Mittlerweile besitzt die Autosparte von Voestalpine weltweit 30 Standorte, von den USA über Mexiko und Südafrika bis nach China.

Mehr: Der scheidende Chef des Stahlkonzerns Voestalpine übt harsche Kritik an der Industriepolitik der EU und hofft auf eine Marktbereinigung in Europa.

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