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Hersteller wollen die Rohstoffpreise hoch halten Stahlhütten fahren Produktion zurück

Die deutsche Stahlindustrie hat ihre Produktion im Mai weiter zurückgefahren. Trotz des weltweiten Stahlbooms kochten die deutschen Hüttenwerke mit 3,7 Millionen Tonnen vier Prozent weniger Stahl als im Vormonat. In Ostdeutschland fiel der Rückgang in der Stahlproduktion mit 8,8 Prozent noch deutlicher aus, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit.

HB WIESBADEN. Der aktuelle Rückgang sei eine Folge der zuvor von den Unternehmen angekündigten Produktionskürzungen, sagte eine Sprecherin der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf. Die deutschen Stahlhersteller Thyssen-Krupp und Salzgitter hatten die Kürzungen mit hohen Lagerbeständen und mehr Importen begründet. Zudem wollen sie die hohen Preise halten.

Die Produktion der Hütten läuft trotz des Rückgangs weiter auf hohen Touren. Die Auslastung liegt nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung bei gut 95 Prozent. Die größte Produktionsmenge der vergangenen Jahre stellten die Stahlerzeuger im März 2001 mit 4,2 Millionen Tonnen auf. Im März 2004 waren es 4 Millionen Tonnen.

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