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Hitlers HelferDie dunkle Nazi-Vergangenheit deutscher Konzerne

Viele deutsche Firmen arbeiteten eng mit dem NS-Regime zusammen. Auch der Familienkonzern Tengelmann will seine Nazi-Vergangenheit aufarbeiten. Wer das dunkle Kapitel seiner Geschichte offen thematisiert. Ein Überblick.

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    12 Kommentare zu "Hitlers Helfer: Die dunkle Nazi-Vergangenheit deutscher Konzerne"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Lieber Harald,

      es ist gerade Vorweihnachtszeit.

      Und da müssen all die bösen Leute wieder etwas Gutes tun und ihr Geldsäcklein öffnen, und je weiter, desto besser.

      Und wenn sie ihr Geldsäcklein ausgeschüttet haben, zum x-ten Male, sind sie danach doch wieder die bösen Leute, die sich ihr Gewissen mit dem Geldsäcklein freikaufen wollten.


      Das ist die deutsche Weihnachtsgeschichte.

    • [email protected] Kleine_Anmerkung

      Danke Herr Oberlehrer, Sie haben eine Menschen-verachtende Einstellung. Wenn ich die uralte Mottenkiste wieder aufmachen muss, dann bitte auch mit den Leichen der Siegermächte.

      Als Deutscher verwehre ich mich dagegen, dass nur immer Deutsche als die Bösen dargestellt werden.

    • Wie jetzt? Es hat also Vetternwirtschaft unter den Nazis gegeben? Irgendwie auch nicht ganz neu, oder? Solange die Firma nicht "Zeitarbeiter" aus einem Konzentrationslager der "Zeitarbeitsfirma SS" ausgebeutet hat, erzeugt dieser Artikel nur ein Gähnen. Wer hatte da nicht einen Nazi in der Familie?

    • das ist doch alles nicht zu glauben hier. wir sollten alle froh sein, dass dieses thema immer wieder aufgenommen und weiterhin aufgearbeitet wird. jeder der sich hier genervt entrüstet hat wohl den mehrwert, der von dieser aufarbeitung für unsere heutige gesellschaft ausgeht, nicht begriffen. wir sind eine der selbstreflektiertesten nationen der weltgemeinschaft mit einem absolut verinnerlichtem demokratieverständnis. darauf sollten wir wirklich stolz sein. und ja anderen nationen täte eine aufarbeitung ihrer vergangenheit auch gut, wie z.b. russland, china, japan, usa etc. aber nur weil die es nicht tun, heißt das wohl kaum, dass man nicht mehr an sich selber arbeiten muss.

      und übrigens fehlt in dieser aufstellung die familie neckermann, die die familie joel erst 1957 für die enteignung ihrer textilfirma entschädigte - und zwar per gerichtsbeschluss.

    • Sie waschen ihre Hemden rein und denken damit sei es getan, nur weil sie ein paar Euro in einen Fond einzahlen der bei weitem nicht mal die Ansprüche abdeckt. Es hat sich doch überhaupt nichts geändert. Dieses Thema ist heute aktueller denn je. Sie fordern auf der einen Seite den Schutz durch den Staat, lassen sich ihre Verluste von ihm ausgleichen und von den Milliarden-Profiten fällt mal ein Häppchen ab damit das Image poliert wird. Vor allem die Rüstungsunternehmen sind heute wieder ganz groß im Geschäft!

      Wenn ich dann wieder diese "ich kann es nicht mehr hören" schreiber sehe... aus der Geschichte nichts gelernt! Brecht hatte leider Recht...

    • Aufarbeitung der Verflechtungen zwischen Wirtschaft und NS-Regime ist - ungeachtet ihres späten Zeitpunktes - zu begrüßen. Unternehmen sind selbst nicht politisch handlungsfähig: Akteure waren stets Menschen. Es muss also persönliches Handeln unter dem "Primat der Politik", hier NS-Diktatur analysiert werden. Die Motive können vorweg genommen werden: Opportunismus, der sich auf Egoismus gründete, oder Angst, von der herrschenden politischen Meinung folgenschwer als schlechter Patriot diffamiert zu werden. Natürlich gab es in der Wirtschaft fürchterliche Überzeugungstäter und grausame Ausbeuter von Systemgegnern und Kriegsgefangenen. Sie sind im wohlmeinenden politischen Umfeld friedlicher dahin geschieden, als ihre Opfer. Den Überzeugungstätern müssen wir unser Interesse nicht angedeihen lassen. Bedeutsamer ist hingegen, was zu tun ist, damit in der Wirtschaft nie wieder politischer Opportunismus gefragt ist; politischer Anpassungsdruck nie wieder ausgeübt wird. Egoismus ist kein Wesensmerkmal, das mit dem NS-Regime unterging. Er zeigt sich heute in anderem Gewande überall, wo Menschen sind. Dabei ist kaum unterscheidbar, was gemeindienliches Engagement, was billige Anbiederei, was Korruption ist. Ich bin ich überzeugt, dass die Marktwirtschaft am besten politischen und ökonomischen Fehlentwicklungen entgegen wirken könnte: vorausgesetzt ihre wichtigste Funktion, die Ausgleichsfunktion, wird nicht behindert. Der Abbau der Hindernisse muss m.E. das Kernstück jeder Wirtschaftspolitik sein. Ich befürchte, dass die Beschäftigung mit der Historie dafür keine verwertbaren Erkenntnisse liefert, weil profitable Günstlingswirtschaft auch heute gute Sitten verdirbt. Wirtschaftlich Tätige werden sich nicht von ihrem politischen oder gesellschaftlichen Umfeld entkoppeln können. Den Beweis liefert das Verhalten großer Teile der Wirtschaftselite in der DDR. Die chronische Unterschiedsbewertung - trotz gleicher opportun. Motive - spricht für Stallgeruch außerhalb der Wirtschaft.

    • @ Bruder-Helmut:

      Sie reden wirres Zeug. Hier geht es um Industriefirmen, die mit einem Unrechtsregime verbandelt waren, und nicht um militärische Aktionen.

      Zweitens: Sie arbeiten mit falschen Fakten. Sie haben wohl versehentlich eine Null zu viel angehängt. Kann ja mal im hasserfüllten Anfall passieren, gell? :)

    • Richtigstellung: Die Zentrumspartei ist nicht die katholische Vorgängerorganisation der CSU sondern der CDU.
      Gut, mit christlichem Verhalten haben beide Parteien nichts am Hut. Aber das ist eine andere Geschichte.

    • Sehr aktuell dieses Thema! Dieses Problem müssen wir unbedingt lösen! Wir haben ja sonst keine Probleme ! Oder?

    • Wie wäre es eigentlich damit, daß mal jemand die Rolle der Zentrumspartei durchleuchtet: Zum einen ist es die Vorgängerorganisation der CSU und zum anderen hat die demokratisch legitimierte NSDAP nur mit Hilfe des Zentrums das Ermächtigungsgesetz am 24. März 1933 durch den Reichstag gebracht.
      Es ist also dringend angebracht tiefer nachzufragen, bevor man sich irgendwelche bekannten Namen heraus sucht.

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