Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Hohe Nachfrage US-Automarkt bleibt weiter robust

Wirtschaftsboom, Steuersenkungen und Einkommenszuwächse kurbeln den US-Konsum an - davon profitieren auch die Autoverkäufer. Audi und Daimler tun sich allerdings schwer.
03.07.2018 Update: 03.07.2018 - 23:10 Uhr Kommentieren
Volkswagen profitiert von der guten US-Konjunktur: Vor allem Geländewagen wie der VW Tiguan verkaufen sich gut. Quelle: AFP
USA

Volkswagen profitiert von der guten US-Konjunktur: Vor allem Geländewagen wie der VW Tiguan verkaufen sich gut.

(Foto: AFP)

Herndon/Detroit Volkswagen hat seinen Absatz in den USA im vergangenen Monat dank hoher Nachfrage nach SUVs weiter gesteigert. Mit 28.941 Neuwagen wurden 5,7 Prozent mehr verkauft als ein Jahr zuvor, wie VW am Dienstag am US-Sitz in Herndon (US-Bundesstaat Virginia) mitteilte. Auf Jahressicht liegt VW auf dem US-Markt, wo der Absatz nach dem Abgas-Skandal zeitweise eingebrochen war, mit starken 7,2 Prozent im Plus. Vor allem die Stadtgeländewagen Tiguan und Atlas stehen bei US-Kunden weiter hoch im Kurs.

Die Volkswagen-Tochter Audi tat sich hingegen ungewohnt schwer. Im Juni lag der Absatz nur 0,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Im bisherigen Jahresverlauf können die Ingolstädter dennoch einen deutlichen Anstieg von 4,8 Prozent verbuchen.

Der ebenfalls zum VW-Konzern gehörende Sportwagenbauer Porsche brachte im vergangenen Monat 8,3 Prozent mehr seiner Luxuswagen auf die Straße als im Vorjahr. Nach sechs Monaten kommen die Stuttgarter auf dem US-Markt jetzt auf ein Absatzplus von 6,7 Prozent.

Einen herben Dämpfer gab es im Juni hingegen für Daimler. Mit 26 191 Autos verkaufte der Konzern 9,7 Prozent weniger Pkw seiner Stammmarke Mercedes-Benz. Schuld war ein Feuer bei einem Zuliefererbetrieb, das die Produktion wichtiger Modelle störte, sagte Mercedes-Benz-US-Chef Dietmar Exler. Auf Jahressicht liegt Daimler nun mit 1,9 Prozent im Minus. Oberklasse-Rivale BMW schaffte mit 29 407 verkauften Autos im Juni immerhin einen leichten Zuwachs um 1,5 Prozent. Im Jahresverlauf stehen die Münchener mit 2,9 Prozent im Plus.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Auch internationale Autobauer verbuchten im Juni deutliche Zuwächse in den USA. Fiat Chrysler schaffte dank guter Verkäufe bei den Marken Jeep und Ram im Jahresvergleich ein Absatzplus von rund acht Prozent. Toyota und Honda legten um 3,6 Prozent beziehungsweise 4,8 Prozent zu. Ford verzeichnete indes lediglich einen kleinen Anstieg um gut ein Prozent. Branchenweit rechneten Analysten wegen des anhaltenden Booms bei SUVs und Pick-up-Trucks trotz gestiegener Spritpreise und höherer Zinsen mit einem moderaten Verkaufsplus.

    Der US-Marktführer General Motors (GM), der seine Absatzzahlen seit dem Frühjahr nur noch quartalsweise vorlegt, steigerte die Verkäufe von April bis Juni verglichen mit dem Vorjahreswert um 4,6 Prozent. „Die Kunden kaufen wieder mit Vertrauen, denn die Konjunktur ist stark und sie gehen davon aus, dass dies so bleibt“, kommentierte GM-Manager Kurt McNeil. Laut vorläufigen Schätzungen des Fachblatts „Automotive News“ steigerte die Branche den Absatz im Juni um 4,4 Prozent. Es lagen aber noch nicht die Zahlen aller Hersteller vor.

    Ford vermeldete für im Juni einen Zuwachs von einem Prozent auf 230.635 Autos. Dabei steigerte der zweitgrößte US-Autohersteller vor allem die Zahl der verkauften SUVs, die um acht Prozent auf 77.453 zulegte. So viele dieser Fahrzeuge hat Ford nach eigenen Angaben in den USA noch nie in dem Sommer-Monat absetzen können.

    • rtr
    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Hohe Nachfrage - US-Automarkt bleibt weiter robust
    0 Kommentare zu "Hohe Nachfrage: US-Automarkt bleibt weiter robust"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%