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Hubschrauber Airbus baut Helikopterwerk in China

Airbus wird seine Hubschrauber zukünftig auch in China produzieren. Die ersten Helikopter sollen bereits 2019 fertig sein. Der offiziellen Startschuss für das neue Werk nahe Qingdao fiel am Donnerstag.
11.05.2017 Update: 11.05.2017 - 14:07 Uhr 1 Kommentar
Auch in China sollen nun Rettungshubschrauber gebaut werden. Quelle: dpa
Airbus-Helikopter

Auch in China sollen nun Rettungshubschrauber gebaut werden.

(Foto: dpa)

Jinan Nahe der chinesischen Küstenstadt Qingdao werden in Zukunft Airbus-Hubschrauber produziert. Airbus errichtet dafür zusammen mit einem chinesischen Partner in Jimo ein eigenes Werk. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und der Gouverneur der Provinz Shandong, Gong Zheng, gaben dafür am Donnerstag bei einem Treffen in der Provinzhauptstadt Jinan den offiziellen Startschuss.

In den kommenden Wochen wird mit der Errichtung des Werks begonnen, nachdem die endgültigen Verträge kürzlich unterzeichnet worden waren. 2019 würden die ersten dort gefertigtem Helikopter ausgeliefert, sagte der Geschäftsführer von Airbus Helicopters Deutschland, Wolfgang Schoder, am Rande des Treffens der Deutschen Presse-Agentur. Die Hubschrauber sollten für Rettungsflüge, die Polizei, touristische Zwecke und bei der Hafenbehörde in Qingdao eingesetzt werden.

Das erste Grundsatz-Abkommen über die Lieferung von 100 Hubschraubern war bei einem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei Chinas Premier Li Keqiang im Jahr 2014 unterzeichnet worden. Die ersten fünf Hubschrauber, die aber noch im bayerischen Donauwörth gefertigt werden, sollen nach Worten Schoders im kommenden Jahr ausgeliefert werden. 2019 sollen die ersten fünf Maschinen folgen, die bereits in China endmontiert, lackiert und eingeflogen werden sollen - später gefolgt von weiteren rund 15 Hubschraubern pro Jahr.

Die Rivalen auf der Langstrecke
Airbus A350-1000
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Die europäische Antwort auf den „Dreamliner“ und die 777-Familie von Boeing ist der Airbus A350-1000. Das neue Modell kann rund 400 Passagiere mit zwei Triebwerken fast 14.000 Kilometer transportieren. Die Auftragsbücher des deutsch-französischen Konsortiums sind voll.

(Foto: PR)
Airbus A350-1000
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Der Airbus A350-1000 bei letzten Tests am Boden in Toulouse: Stimmen Wetter und Wind, soll die Maschine am Donnerstag um 10.30 Uhr zum ersten Mal starten. Aus Sicherheitsgründen geht der Erstflug nach Norden – weg von der Innenstadt.

(Foto: PR)
Airbus A350-1000
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Mit einem Großauftrag über 31 Maschinen vom Typ A350-1000 von Japan Airlines gelang Airbus 2014 der Durchbruch. Sonst hatten japanische Fluggesellschaften traditionell bei Boeing bestellt.

(Foto: PR)
Boeing 787
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Ein Rumpf aus Kohlefaser und zwei Spartriebwerke. Mit dem seit 2011 ausgelieferten „Dreamliner“ hat Boeing Maßstäbe gesetzt. Mit rund 300 Sitzplätzen bleibt die Boeing 787 zwar weit hinter den Kapazitäten der Jumbojets, fliegt dafür aber im Vergleich deutlich günstiger.

(Foto: Reuters)
Boeing 787
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Jahrelange Verzögerungen und technische Probleme können den Erfolg der Maschine nicht stoppen. Knapp 500 Flieger sind ausgeliefert, Bestellungen für weitere 1.200 Maschinen liegen vor.

(Foto: PR)
Boeing 747
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Mit dem „Jumbojet“ Boeing 747 begann 1969 die Ära der erschwinglichen Fernreisen. Boeing hat den Klassiker seitdem mehr als 1.500 Mal verkauft. Die größten Betreiber sind British Airways und Lufthansa, die mit der 747/8 die jüngste Version fliegt. Dennoch gehen die Bestellungen zurück, die 747 ist ein Auslaufmodell.

(Foto: dpa)
Boeing 747-400
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Ältere Jumbomodelle vom Typ 747-400 werden zunehmend ausgemustert. Die Oldtimer der Lüfte lassen sich an den nach oben geknickten Flügelenden erkennen.

(Foto: dpa)

Schoder bezifferte das Auftragsvolumen mit rund 700 Millionen Euro. Airbus Helicopters will sich aber unter anderem auch um das Training der Piloten und die Wartung der Maschinen kümmern. Insgesamt liege das Auftragsvolumen damit sogar bei rund einer Milliarde Euro.

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    Airbus Helicopters hofft in China aber auf noch mehr Geschäfte: Derzeit gebe es im ganzen Land nur 300 kommerzielle Hubschrauber, sagte Schoder - in Europa dagegen 3000 bis 5000. „Das zeigt, wie groß das Entwicklungspotenzial ist“, sagte Schoder und fügte hinzu: „Für uns ist China jetzt schon der größte Markt.“ Auch Gouverneur Gong Zheng sagte, 100 Hubschrauber seien nur ein „Anfangsziel“.

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Hubschrauber: Airbus baut Helikopterwerk in China"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wo denn auch sonst....bestimmt nicht in einem Land regiert von der Grün Sozialistischen Merkel Regierung.

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