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Hubschrauber-Hersteller Eurocopter fliegt EADS voraus

Der Hubschrauber-Hersteller Eurocopter will bis zum Jahr 2020 Umsatz und Marge verdoppeln. Aufgrund seiner Verkaufserfolge, einem Rekordjahr 2007 sowie der geringen Anfälligkeit für Dollar-Schwankungen gilt Eurocopter im Konzern als Modell - in puncto Profitabilität hinkt die EADS-Tochter ihren Wettbewerbern jedoch hinterher.

PARIS. "Diese Ziele schließen auch Zukäufe ein", kündigte Eurocopter -Chef Lutz Bertling bei der Vorstellung der Verkaufserfolge des vergangenen Jahres an. Vor allem im Service-Bereich sieht er Zukaufziele.

Die Ebit-Marge bezogen auf den Umsatz soll von zuletzt 4,3 Prozent auf "einen Korridor zwischen acht bis zehn Prozent" steigen, avisierte Bertling. Die Tochter des EADS -Konzerns solle "gewiss nicht als letzte Filiale das Konzernziel einer Marge von zehn Prozent im Jahr 2020 erreichen", versprach Bertling.

2007 Jahr war wie bei Konzernschwester Airbus ein Rekordjahr: Eurocopter verzeichnete Bestellungen für 802 Maschinen im Wert von 6,58 Mrd. Euro (2006: 615 Maschinen; 4,9 Mrd. Euro Wert). Ferner lieferte das Unternehmen 488 Hubschrauber aus (2006: 318). Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf 4,17 Mrd. Euro.

Doch die EADS -Tochter hinkt trotz der Verkaufserfolge in Sachen Profitabilität seinen Wettbewerbern hinterher. So wies Eurocopter Ende September eine Ebit-Marge von 4,3 Prozent aus. Der US-Anbieter Bell kommt auf knapp 8,9 Prozent, Sikorsky auf 7,5 Prozent. Auf das Gesamtjahr 2007 bezogen stellte Bertling lediglich eine "höhere Marge" als bei den Neun-Monatszahlen in Aussicht.

Im Konzern gilt der Hubschrauber-Hersteller indes als Modell: Denn Eurocopter ist dank seiner Werke außerhalb der Eurozone weniger anfällig für Wechselkursschwankungen als zum Beispiel Airbus. Hinzu kommt, dass der Hubschrauber-Hersteller nur 25 Prozent seines Umsatzes in Dollar abrechnet.

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