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Hurrikan „Irma“ Autoproduktion in den USA teilweise lahmgelegt

Der Hurrikan macht auf seinem Weg nach Norden auch der Automobilindustrie zu schaffen. Die südkoreanischen Hersteller Kia und Hyundai müssen ihre Werke schließen. Deutsche Konzerne kommen bisher glimpflich davon.
11.09.2017 - 17:31 Uhr Kommentieren
Ein Auto fährt in Everglades City auf einer nach dem Hurrikan „Irma“ überfluteten Straße. Einige Autohersteller mussten zudem ihre Werke vorrübergehend schließen. Quelle: dpa
Nach dem Hurrikan

Ein Auto fährt in Everglades City auf einer nach dem Hurrikan „Irma“ überfluteten Straße. Einige Autohersteller mussten zudem ihre Werke vorrübergehend schließen.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Main Der Hurrikan „Irma“ trifft auch die im Süden der USA angesiedelte Autoindustrie. Die beiden südkoreanischen Hersteller Kia und Hyundai schließen ihre Werke in der Region vorübergehend. In den Fabriken der deutschen Hersteller läuft die Produktion dagegen überwiegend weiter – hier dürfte der Sturm nicht mehr mit voller Stärke zuschlagen. Über Festland verlieren Hurrikane Energie.

Im Süden der USA haben sich zahlreiche, vor allem ausländische Autobauer angesiedelt. Dagegen liegt das Stammgebiet der drei US-Hersteller General Motors, Ford und Fiat Chrysler im Norden rund um Detroit.

Sprecher von Volkswagen und BMW erklärten auf Nachfrage, ihre Werke seien nicht vom Sturm betroffen. Volkswagen produziert in Tennessee, BMW in South Carolina.

Ein Daimler-Sprecher erklärte, in den betroffenen Gebieten seien alle Büros, Logistikcenter sowie die Van-Fertigung in der Küstenstadt Charleston im Bundesstaat South Carolina vorübergehend geschlossen worden. Die Produktion im Pkw-Werk in Alabama laufe normal weiter.

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    Hyundai hatte zuvor erklärt, das Werk in Alabama am Nachmittag (Ortszeit) für 48 Stunden zu schließen. Die Schwestergesellschaft Kia kündigte an, ihre Produktion in Georgia bereits am Morgen für 24 Stunden herunterzufahren.

    Hurrikan „Irma“ ist über Florida hinweg gezogen und hat schwere Überflutungen mit sich gebracht. Der Sturm riss in vielen Teilen des US-Bundesstaates Dächer von Häusern und kappte Stromleitungen. Nun richten sich die Blicke auf die Ostküste Floridas und die weiter nördlich gelegenen Küsten Georgias und South Carolinas. Mittlerweile zum tropischen Sturm herabgestuft, drückte „Irma“ Wassermassen hüfthoch in die Stadt Jacksonville und bedrohte auch Orte wie Savannah oder Charleston.

    Menschenleere, Totenstille und ein Jägermeisterschild

    Das Hurrikanzentrum berichtete, „Irma“ werde bis Dienstag mit 30 Kilometern pro Stunde Richtung Georgia ziehen und am Dienstag Alabama erreichen. Dort wird sich der Sturm weiter abschwächen.

    • dpa
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