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IAA Nutzfahrzeuge Daimler, MAN und VW sorgen für gute Laune

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Bosch-Chef Fehrenbach will den Rückenwind nutzen. Quelle: ullstein bild - Boness/IPON

Bosch-Chef Fehrenbach will den Rückenwind nutzen.

Natürlich spielen auch die Autozulieferer eine wichtige Rolle auf der ISS in Hannover. Bosch wird mit Rückenwind durch die Erholung der Branchenkonjunktur im laufenden Jahr wieder schwarze Zahlen einfahren. Bosch erwarte sowohl in der Sparte Kfz-Technik als auch im Konzern ein „deutlich positives Ergebnis“, sagte Kfz-Technik-Chef Bernd Bohr am Dienstag auf der Nutzfahrzeugmesse IAA in Hannover.

Der Umsatz der Bosch-Gruppe werde am Ende dieses Jahres voraussichtlich bei 46 Mrd. Euro und damit rund 20 Prozent über dem Krisenjahr 2009 liegen. Mit Kfz-Technik werde Bosch 2010 mehr als 27 Mrd. Euro umsetzen, rund ein Viertel mehr als 2009. Im zurückliegenden Jahr hatte Bosch erstmals in der Nachkriegsgeschichte einen Verlust eingefahren, der Umsatz hatte im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise um 15 Prozent auf 38,2 Mrd. Euro nachgegeben.

Nach Stellenstreichungen und Kurzarbeit nehme die Beschäftigung inzwischen wieder zu, sagte Bohr. Die Mitarbeiterzahl werde zum Jahresende im Konzern mit mehr als 280 000 Beschäftigten um rund 10 000 Stellen höher liegen als vor einem Jahr. Der Beschäftigungsaufbau finde vor allem in den wachstumsstarken Schwellenländern statt. In der Sparte Kfz-Technik nehme Bosch im laufenden Jahr rund 5000 neue Mitarbeiter an Bord, damit wären am Jahresende im größten Bosch-Unternehmensbereich rund um den Globus 165 000 Menschen beschäftigt.

ZF Friedrichshafen wird im laufenden Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben. Nach einem Verlust im Krisenjahr 2009 werde ZF 2010 in die Gewinnzone zurückkehren, sagte Vorstandschef Hans-Georg Härter am Dienstag vor Beginn der Branchenmesse IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Das Ergebnis werde „befriedigend“ sein, sagte der Manager, ohne nähere Angaben zu machen.

ZF profitiert wie andere Zulieferer von der unerwartet schnellen Erholung der Nachfrage nach Pkw und Nutzfahrzeugen, die im Jahr 2009 im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise zusammengebrochen war. 2010 werde der Umsatz von ZF mit Fahrwerkstechnik, Getrieben und Lenkungen um mindestens 28 Prozent auf mehr als zwölf Mrd. Euro zulegen, stellte der ZF-Chef in Aussicht. In den Monaten Januar bis August erhöhte sich der Konzernumsatz um 41 Prozent auf knapp 8,2 Mrd. Euro. Die Kurzarbeit werde voraussichtlich Ende Oktober auslaufen, zum Teil arbeiteten die Beschäftigten schon wieder in drei Schichten an sieben Tagen in der Woche.

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