Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Um Pannen zu vermeiden will die Siemens-Sparte Infrastruktur und Städte auf schwierige Aufträge verzichten. Denn die Probleme mit ICEs und Eurostar-Zügen dauern an. Die Spartenrendite soll auf sechs Prozent steigen.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Probleme?? Dies bei hochbezahlten, überqualifizierten Manager und Experten? Wieso sagt Siemens nicht im Klastext: Wir sind mit unserem Personal unfähig Probleme zu lösen! Dafür werden bei diesen Personen die Boni gestrichen und das Einkommen um 95% gesenkt, bis die Probleme von diesen hochqualifizierten Personen dauerhaft gelöst sind!

  • Den Vorstand hat das viele Jahre auch vor Löscher nicht interessiert. Ein Vorstand wird leider nur für die Gewinne über einen sehr überschaubaren Zeitraum vergütet. Das ändert sich gerade erst, ist aber angesichts des Business UNit Desasters eine Tragödie. Viele best bezahlte Manager haben da die Hand aufgehalten. Der Cash Flow zurück zum nationalen Investor (zu den know how Lieferungen aus Deutschland) wird ignoriert, denn ein Vorstand guckt nur nur auf globaler Ebene (da ist der Gewinn wichtig). Das innerhalb von 5 Jahren- idR erst sichtbar nach seiner Vorstandszeit - dann das Potential des Unternehmens vergeudet wurde, interessiert Ihn dann nicht mehr. Er bekommt ja eine nette Pension oder eine fette Abfindung... - siehe Löscher, Pierer, ....... Peinlich ist, dass man Fehlentscheidungen nicht zugibt. Es gibt leider wenige Manager, die da Stellung beziehen. Wenn man sich analog mit der Masse der Fehlentscheider verhält, dann ist das fürr den Manager ein risiko- und konfliktminderndes Verhalten. Hinzukommt dann noch die deutsche Abwehrhaltung gegen Transport-Projekte - Autobahnen, Eisenbahnen, Flughäfen ... bitte nicht vor meiner Haustür, sondern beim Nachbarn. In Verbindung mit der bürokratischen Zulassung, wird die Zukunftsfähigkeit der gesamte Eisenbahnzulieferer in Deutschland riskiert. Investitionssicherheit sieht anders aus. Diese Arbeitsplätze sind dringend notwendig, da das Volk nicht nur aus Dichtern und Denkern besteht. Fakt ist aber auch, dass der Lebenszyklus eines Zugmodells sich mehr und mehr verkürzen wird. Automotive-LEbenszyklen sind weit entfernt, das machen die Zulieferer und die Fertigungsstrukturen nicht mit. Daraus resultieren dann die langen Zeiten, bis der Fortschritt bei uns ankommt. Bei Alstom ist das nicht anders. Konsequenz wird sein, dass asiatische Konkurrenz kommt. Kapazitätsanpassungen sind ja quasi unmöglich in Europa und die Anzahl der Wettbewerber ist ebenfalls überschaubar. Es wird dann wie beim Schiffsbau enden. Schade.

  • Fakt ist jedenfalls, dass im Zuge der Börsengang-Fantasie der DB seit Jahrtausendbeginn wenig in neue Züge investiert wurde. Die Folge dieses Investitionsstops gepaart mit der Billig-Flug-Historie hat dann zu einem Abbau der Produktionskapaz bei den Zulieferern geführt. Dank der Projekte China/Russland mussten ferner noch weitere Kapazit verlagert werden. Dieses führte dann zum Abbau der kapitalintensiven Festigungen in Deutschland. Da haben Bombardier und Siemens gleich gehandelt. Nun macht SIEMENS seine Zulieferer verantwortlich? Man kann kaum erwarten, dass angesichts von Minimalpreisen und langfristig konstanten Lieferkonditionen mit erheblichen Risiken, die auf die Zulieferer verlagert werden, diese Zulieferer jetzt vor Freude neue Kapazit aufbauen (weder Personal noch Maschinen). Das Kapital der Zulieferer brachte in den letzten Jahren schon keine Rendite. Dazu kommt noch, dass die neuen Produktionskapazi in China nun inzwischen eigene Zulieferstrukturen (durch Kopieren westlicher Produkte) haben. In purer Verzweiflung wurden dann dem Produkt Schiene weitere Eigenschaften aufgebürdet (Verwendbarkeit in anderen Stromnetzen - Lädern, Spurbreiten .... ) nur um die Aufträge zu bekommen. HIER liegen dann doch vermutlich die Probleme der STEUERPROGRAMME verborgen. Zuviel Parameter, die beachtet werden müssen .... nur gut, dass hier in Punkto Sicherheit keine Kompromisse gemacht werden, Das Geld, welches dort investiert wurde, mag zwar Renditen in China bringen (Gewinn), aber dieses operative Cashgewinnung wird von dort nicht zum Investor zurrückkommen. Nicht ohne Grund hat China entsprechende Währungsreserven. Ob Eisenbahn, Flugzeug, Busse, Transrapid, Auto , Aufzüge, ... - alle Mass Transportation Produkte kommen demnächst von chinesischen/ ausländischen Konkurrenten. Dass Siemens nun kapazitätsorientiert vorgeht, ist löblich, aber Konsequenz des Sägen am eigenen Apfelbaum. Alle Zulieferer und Mitarbeiter wie Kunden und Aktionäre dürfen nun leiden

Mehr zu: ICE-Lieferschwierigkeiten - Siemens will Pannen im Bahngeschäft vermeiden