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Immobilienkrise Schadenersatzklage gegen US-Banken

Die US-Stadt Cleveland hat im Zusammenhang mit der Immobilienkrise 21 Banken auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagt. Der Stadt im US-Bundesstaat Ohio seien durch die Zwangsversteigerungen von Eigenheimen Steuereinnahmen von etlichen Millionen Dollar verloren gegangen. Außerdem habe die Stadt höhere Kosten für die öffentliche Sicherheit tragen müssen.

HB CHICAGO. Cleveland hatte der Internetseite RealityTrac zufolge im Oktober die zehnthöchste Zwangsversteigerungsrate unter den US-Großstadtregionen.

Zu den verklagten Banken zählten unter anderen die Bank of America, Citigroup, Credit Suisse, Deutsche Bank Trust, J.P. Morgan Chase und Merrill Lynch, fügte die Sprecherin hinzu. Zudem habe Cleveland Klage gegen die US-Kreditinstitute Washington Mutual, Countrywide Financial, Morgan Stanley und Wells Fargo eingereicht. Das Gerichtsverfahren richte sich gegen Finanzunternehmen, die den Subprime-Markt geschaffen hätten.

Viele US-Banken hatten Kunden mit niedrigen Anfangszinsen auf sogenannte Subprime-Hypotheken gelockt. Bei diesen Krediten steigen die Zinszahlungen jedoch später. Wenn die Hausbesitzer den Zinszahlungen dann nicht mehr nachkommen können, droht die Zwangsversteigerung.

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