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Impfstoffhersteller Rückschlag für Novartis

Das Pharmaunternehmen Novartis steht unter Druck: Der entwickelte Impfstoff Bexsero wird nicht so bald auf dem britischen Markt erscheinen. Doch das ist nicht das einzige Problem des Schweizer Konzerns.
24.07.2013 - 14:34 Uhr Kommentieren
Die Novartis-Zentrale in Basel. Quelle: ap

Die Novartis-Zentrale in Basel.

(Foto: ap)

Zürich Der Schweizer Pharmakonzern Novartis muss in seinem Impfstoffgeschäft einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. In Großbritannien sprach sich ein Beraterausschuss gegen die Aufnahme des Impfstoffs Bexsero zum Schutz vor Hirnhautentzündung in das nationale Impfprogramm aus. Nach Angaben des Joint Committee on Vaccination and Immunisation (JCVI) vom Mittwoch sei es höchst unwahrscheinlich, dass Bexsero das akzeptierte Preis-Leistungs-Verhältnis erreiche. Novartis zeigte sich von der Empfehlung des JCVI enttäuscht.

Bexsero war Anfang des Jahres als erstes Mittel zum Schutz vor Hirnhautentzündung des B-Serotyps für Personen ab einem Alter von zwei Monaten zugelassen worden. Davor gab es keinen Impfschutz gegen Meningokokken-Erreger der Serogruppe B. Diese lösen eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute, der Hüllen des zentralen Nervensystems, aus und können binnen 24 Stunden zum Tod führen. Besonders gefährdet sind Kinder. Mit Menveo hat der Basler Konzern bereits einen Impfstoff gegen andere Meningokokken-Bakterienstämme auf dem Markt.

Novartis setzt große Hoffnungen in Bexsero. Im Geschäft mit Impfstoffen suchen die Schweizer Anschluss an die Marktführer GlaxoSmithKline und Merck. Die Impfstoff- und Diagnostiksparte ist klein - sie steuerte im Vorjahr mit zwei Milliarden Dollar lediglich gut drei Prozent zum Konzernumsatz bei - und kämpft mit Produktionsproblemen und Verlusten.

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