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Industrie-Dampfturbinen Siemens-Werk in Görlitz soll bis 2020 schwarze Null schaffen

Siemens hatte dem Werk in Görlitz die Verantwortung für das weltweite Geschäft mit Industrie-Turbinen gegeben, um eine Werksschließung zu verhindern.
06.07.2018 - 17:41 Uhr Kommentieren
Im Geschäft mit Gas- und Dampfturbinen gleicht Siemens die Verluste beim Verkauf der Anlagen seit Jahren mit Gewinnen im Service- und Wartungsgeschäft aus. Quelle: dapd
Siemens

Im Geschäft mit Gas- und Dampfturbinen gleicht Siemens die Verluste beim Verkauf der Anlagen seit Jahren mit Gewinnen im Service- und Wartungsgeschäft aus.

(Foto: dapd)

München Siemens will mit dem Verkauf von Dampfturbinen für die Industrie in zwei Jahren keine Verluste mehr schreiben. „Die Aufgabe, die wir dem Team gegeben haben, ist, dass die Industrie-Dampfturbinen bis 2020 die Nulllinie im Neugeschäft schaffen müssen“, sagte Vorstandschef Joe Kaeser der „Sächsischen Zeitung“ (Samstagausgabe) in einem am Freitag vorab veröffentlichten Interview. „Das ist eine machbare und faire Perspektive.“

Siemens hatte dem Werk im sächsischen Görlitz die Verantwortung für das weltweite Geschäft mit Industrie-Turbinen gegeben, um eine Werksschließung in der strukturschwachen Region an der Grenze zu Polen zu verhindern. „Wir glauben, das könnte gehen mit etwas Hilfe etwa beim Vertrieb“, sagte Kaeser.

Im Geschäft mit Gas- und Dampfturbinen gleicht Siemens die Verluste beim Verkauf der Anlagen seit Jahren mit Gewinnen im Service- und Wartungsgeschäft aus. „Im Turbinen-Neugeschäft machen wir deutlich dreistellige Millionenverluste, dafür läuft der Service stabil – auch mindestens für die nächsten 18 bis 24 Monate“, sagte Kaeser.

Der Markt für konventionelle Kraftwerks-Turbinen ist wegen der Energiewende eingebrochen, Dampfturbinen für industrielle Anwendungen sind davon weniger stark betroffen. Mit dem bröckelnden Neugeschäft könnte künftig aber auch das Servicegeschäft schwieriger werden, sagte der Siemens-Chef.

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    Die zuerst vorgesehene Schließung des Werks in Görlitz war im Mai nach Protesten abgewendet worden. Siemens hatte angekündigt, in der Kraftwerkssparte und Antriebstechnik weltweit insgesamt rund 6.900 Jobs zu streichen, davon 3.400 in Deutschland. Vor allem die geplanten Schließungen in Leipzig und Görlitz waren bei Arbeitnehmervertretern und in der Politik auf heftigen Widerstand gestoßen.

    • rtr
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