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Industrie Japanische Stahlkonzerne kürzen Prognosen

Die beiden größten Stahlhersteller Japans haben ihre Gewinnprognose gesenkt. Grund ist die einbrechende Stahl-Nachfrage in China. Die starke Landeswährung Yen verteuert zudem die Exporte.
26.10.2011 - 13:38 Uhr Kommentieren
Die Beschäftigten japanischer Stahlwerke blicken pessimistisch in die Zukunft. Quelle: Reuters

Die Beschäftigten japanischer Stahlwerke blicken pessimistisch in die Zukunft.

(Foto: Reuters)

Tokio Eine rasche Abkühlung der Nachfrage aus China zwingt die beiden größten japanischen Stahlhersteller Nippon Steel und JFE zur Kürzung ihrer Gewinnprognosen. Nippon Steel als weltweite Nummer vier der Branche senkte am Mittwoch seine Vorhersage für den Vorsteuergewinn im Geschäftsjahr bis Ende März um 22 Prozent auf 180 Milliarden Yen (1,7 Milliarden Euro). Im Zeitraum zwischen Juli und September halbierte sich der Überschuss. Auch der weltweite Branchenfünfte JFE geht nun davon aus, dass sein Überschuss mit 100 Milliarden Yen fast ein Viertel niedriger ausfallen wird als bislang erwartet. Er hatte zwischen Juli und September einen Gewinneinbruch um 54 Prozent zu verkraften.

Stahlhersteller aus Japan haben derzeit besonders zu kämpfen, da die starke Landeswährung Yen Exporte auf einen bereits unter starkem Preisdruck stehenden Markt verteuert. In der vergangenen Woche hat auch der südkoreanische Stahlkonzern Posco einen Gewinnrückgang im Schlussquartal angekündigt. Der Essener Stahl- und Technologiekonzern ThyssenKrupp hatte zuletzt Ende September erklärt, es gebe eine ungebrochene Nachfrage nach seinen Produkten. Das Unternehmen stelle sich aber wegen der Schuldenkrise auf eine Abschwächung der Konjunktur ein.

Die Aktien von Nippon Steel gaben am Mittwoch 2,4 Prozent nach, JEF stiegen hingegen gegen den Trend in Tokio um 4,4 Prozent. ThyssenKrupp verloren ein Prozent und notierte damit etwas besser als der Markt in Frankfurt.

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