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Industrie Thyssen-Krupp: Keine konkreten Pläne zur Kapitalerhöhung

Der Chef von Thyssen-Krupp hat sich weder für eine Kapitalerhöhung entschieden, noch hat er konkrete Pläne. Der Aktienkurs ist wegen eines Medienberichts auf Berg- und Talfahrt gegangen. Thyssen-Krupp steht unter Druck.
05.07.2013 - 19:40 Uhr Kommentieren
Auf den Fußwegen vor der ThyssenKrupp Zentrale steht am 11.12.2012 in Essen (Nordrhein-Westfalen) ein Schild, das die Wege zwischen den Wasserflächen sperrt. Der Konzern fuhr im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von fünf Milliarden Euro ein. Quelle: dpa

Auf den Fußwegen vor der ThyssenKrupp Zentrale steht am 11.12.2012 in Essen (Nordrhein-Westfalen) ein Schild, das die Wege zwischen den Wasserflächen sperrt. Der Konzern fuhr im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von fünf Milliarden Euro ein.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der angeschlagene Thyssen-Krupp verfolgt nach eigenen Angaben derzeit keine konkreten Pläne für eine Kapitalerhöhung. Es gebe weder eine Entscheidung dazu noch konkrete Pläne, sagte ein Sprecher am Freitag. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vorab aus ihrer Samstagausgabe berichtet, dass ein Bankenkonsortium für den September eine Kapitalerhöhung im Volumen von fast 790 Millionen Euro vorbereite.

Dabei handele es sich um eine Notoperation, um das angespannte Verhältnis von Netto-Schulden und Eigenkapital zu normalisieren.

Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger hatte im Mai erklärt, eine Kapitalerhöhung in den kommenden sechs bis neun Monaten nicht auszuschließen. Vor einer Entscheidung dazu müsse der Konzern aber das Verluste schreibende amerikanische Stahlgeschäft abstoßen.

An der Börse ging die Thyssen-Krupp-Aktie nach dem Bericht auf Berg- und Talfahrt. Letztlich schloss der Titel in einem schwachen Gesamtmarkt 2,7 Prozent tiefer bei 14,55 Euro. Vor rund zwei Jahren hatte das Papier noch fast 36 Euro gekostet.

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    Thyssen-Krupp steht enorm unter Druck. Der Essener Konzern fuhr im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von fünf Milliarden Euro ein. Ursache hierfür war vor allem das Desaster des amerikanischen Stahlgeschäfts. Zudem drückt ein Schuldenberg. Die Eigenkapitalquote ist mit 9,5 Prozent Hiesinger zufolge so niedrig wie bei keinem anderen Dax-Unternehmen.

    Die Mittel für Investitionen in neue Wachstumsgeschäfte sind damit begrenzt.

    • rtr
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