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Industriekonzern Autozulieferung reißt Rheinmetall in die Verlustzone

Die Corona-Pandemie sorgt bei dem Industriekonzern für Verluste im Autogeschäft. Im Rüstungsbereich kann Rheinmetall dagegen zulegen.
06.08.2020 - 09:14 Uhr Kommentieren
Rheinmetall-Aktie: Der Düsseldorfer Traditionskonzern verbuchte in der Rüstungssparte kräftige Zuwächse. Quelle: dpa
Rheinmetall-Zentrale

Der Düsseldorfer Traditionskonzern verbuchte in der Rüstungssparte kräftige Zuwächse.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die konjunkturanfällige Autozulieferung hat Rheinmetall im ersten Halbjahr einen Verlust eingebrockt. „Bei Automotive waren wir wie die gesamte weltweite Automobilbranche insbesondere im zweiten Quartal von den massiven Produktionsrückgängen und der allgemeinen Marktschwäche betroffen“, erklärte Konzernchef Armin Papperger am Donnerstag mit Verweis auf die Corona-Pandemie. Derweil verbuchte der Düsseldorfer Traditionskonzern in der Rüstungssparte kräftige Zuwächse. Den Bereich nannte Papperger einen „Stabilitätsanker“ in der Krise.

Wegen der Verluste und Wertminderungen von 300 Millionen Euro bei Automotive fiel im Konzern im ersten Halbjahr operativ ein Minus (Ebit) von 232 Millionen Euro an nach einem Gewinn von 402 Millionen vor Jahresfrist. Der Umsatz schrumpfte um 7,7 Prozent auf rund 2,6 Milliarden Euro.

Im Rüstungsgeschäft legten die Erlöse um 19 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu, das Ebit schnellte um 75 Prozent auf 122 Millionen Euro in die Höhe. Die Auftragsbücher legten um 22 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro zu. Derweil brach in der Autozulieferung der Umsatz um 34 Prozent auf 956 Millionen Euro ein und das Ebit fiel inklusive der Wertminderungen mit 341 Millionen negativ aus.

Rheinmetall-Aktie reagiert mit Rückgang

Für das Gesamtjahr stellte Papperger in der Rüstungssparte eine operative Umsatzrendite von zehn Prozent in Aussicht. In der Autosparte erwartet er ein operatives Jahresergebnis zwischen minus 30 Millionen Euro und Break-even.

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    Vorbörslich lag die Rheinmetall-Aktie am Donnerstagmorgen knapp 1 Prozent im Minus.

    Mehr: Coronakrise trifft Rheinmetall – Einbruch der Automotive-Sparte

    • rtr
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