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Industriekonzern Bundesregierung gegen Zerschlagung von Thyssen-Krupp

Die Führungskrise im Essener Dax-Konzern ist auch bei der deutschen Regierung ein Thema – sie fordert eine zukunftsfähige Lösung.
18.07.2018 Update: 18.07.2018 - 15:20 Uhr Kommentieren

Thyssen-Krupp – Darum nehmen Anleger das Führungschaos so gelassen

Berlin Die Turbulenzen beim Traditionskonzern Thyssen-Krupp beschäftigen auch die Bundesregierung. „Wir beobachten die Situation von Thyssen-Krupp intensiv und mit zunehmender Sorge", sagte Arbeitsminister Hubertus Heil am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Das Essener Unternehmen habe wichtige Weichenstellungen in Richtung des Erhalts als integrierter Konzern eingeleitet und damit die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. „Dieser Weg darf nicht gefährdet werden“, warnte der SPD-Politiker. „Alle Beteiligten sollten gemeinsam daran arbeiten, Thyssen-Krupp als bedeutenden Konzern des Standorts Deutschland zu stärken und damit die Arbeitsplätze zu sichern.“

Auch das CDU-geführte Wirtschaftsministerium sprach sich gegen eine Zerschlagung des Unternehmens mit seinen 158.000 Mitarbeitern aus. „Die Bundesregierung setzt darauf, dass Thyssen-Krupp als integrierter Industriekonzern erhalten bleibt“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums in Berlin.

Wichtig sei, dass die wesentlichen Akteure im Gespräch blieben. „Ziel muss eine zukunftsfähige Lösung sein.“ Alle Beteiligten müssten konstruktiv zusammenarbeiten. Im Kabinett seien die Vorgänge bei dem Konzern aber kein Thema gewesen, ergänzte Regierungssprecher Steffen Seibert.

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    Der Essener Dax-Konzern befindet sich in einer Führungskrise, nachdem Vorstandschef Heinrich Hiesinger zurückgetreten ist und der Aufsichtsratsvorsitzende Ulrich Lehner seinen Abgang angekündigt hat. Sie hatten zuvor mit den Großaktionären über die richtige Strategie gestritten.

    Lehner und Hiesinger hatten sich für die Einheit des Konzerns ausgesprochen, der neben Stahl auch Anlagen, Autoteile, Aufzüge oder U-Boote herstellt. „Wir haben es im Blick, aber im Unternehmen selbst müssen die Weichen richtig gestellt werden, damit Thyssen-Krupp zusammen bleibt und nicht zerschlagen wird“, sagte Heil zudem dem Sender n-tv.

    • rtr
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