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Industriekonzern Siemens Kraftwerk-Vorständin Lisa Davis bekommt neuen Kurzzeit-Vertrag

Vorständin Lisa Davis erhält bei Siemens einen neuen Vertrag bis Oktober 2020. Ab April 2019 wird ihr Aufgabenbereich im Konzern deutlich ausgeweitet.
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Siemens Kraftwerk-Vorständin Davis bekommt neuen Kurzzeit-Vertrag Quelle: dpa
Lisa Davis

Die Vorständin wird ab April 2019 eine der drei großen Einheiten von Siemens mit dem Namen „Gas and Power“ führen.

(Foto: dpa)

München Siemens hat den Vertrag von Vorstandsmitglied Lisa Davis wie erwartet verlängert - aber nur um maximal zweieinviertel Jahre. Der Vertrag der 55-Jährigen, der im Juli kommenden Jahres ausgelaufen wäre, läuft nun bis Oktober 2020, enthält aber eine beiderseitige Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr, wie der Münchner Industriekonzern am Donnerstag mitteilte.

Davis ist für die kriselnde Kraftwerks-Sparte Power & Gas zuständig. Von April 2019 an wird ihre Zuständigkeit noch erweitert: Dann führt sie von Houston im US-Bundesstaat Texas aus eine der drei großen Einheiten von Siemens mit dem Namen „Gas and Power“ mit 18 Milliarden Euro Umsatz.

Davis sitzt seit 2014 im Vorstand von Siemens. Im Zuge des Stellenabbaus in der Kraftwerks-Sparte war sie in die Kritik geraten, weil sie zu spät auf dem Trend zu kleineren, lokalen Kraftwerken reagiert habe.

Kritik und Lob für Davis

Aufsichtsratschef Jim Hagemann Snabe stellte sich aber hinter sie: „Lisa Davis hat ihre Aufgaben in einem sehr schwierigen Marktumfeld übernommen. Durch ihr vorrausschauendes Handeln hat sie die richtigen Maßnahmen eingeleitet, um den Strukturwandel in der fossilen Energieerzeugung mutig anzugehen.“

In Deutschland sind Fünf-Jahres-Verträge für Vorstände üblich. In Unternehmenskreisen hieß es, Davis selbst habe sich die gestaffelte Laufzeit des Vertrages gewünscht.

  • rtr
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