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Premium Industriekonzern Thyssen-Krupp muss Milliarden auf Stahlsparte abschreiben

Der Ruhrkonzern muss vor dem geplanten Verkauf der Stahlsparte eine hohe Abschreibung vornehmen. Eine Erholung des Geschäfts ist nicht in Sicht.
18.11.2020 Update: 18.11.2020 - 16:39 Uhr
Thyssen-Krupp sucht seit dem Frühjahr nach einem Käufer für seine Stahlsparte, deren Herzstück das Stahlwerk in Duisburg ist. Quelle: Imago
Thyssen-Krupp in Duisburg

Thyssen-Krupp sucht seit dem Frühjahr nach einem Käufer für seine Stahlsparte, deren Herzstück das Stahlwerk in Duisburg ist.

(Foto: Imago)

Frankfurt, Düsseldorf Der Industriekonzern Thyssen-Krupp ist im abgelaufenen Geschäftsjahr operativ tief in die Verlustzone abgestürzt. Der Grund dafür ist vor allem die Stahlsparte, die massiv von der Wirtschaftskrise infolge der Pandemie getroffen wurde. Wegen der verschlechterten Geschäftsaussichten werde der Wert des Hüttenbereichs um mehr als eine Milliarde Euro nach unten korrigiert, wie das Handelsblatt aus Konzernkreisen erfahren hat.

Thyssen-Krupp will am Donnerstag seine Bilanz für das Ende September beendete Geschäftsjahr 2019/20 vorlegen. Ein Sprecher lehnte einen Kommentar zur Geschäftsentwicklung ab. Im Zentrum der Bilanzvorlage dürfte der geplante Verkauf der Stahlsparte stehen.

Zu der Milliardenabschreibung addiert sich den Kreisen zufolge ein Verlust aus dem laufenden Betrieb. Der sogenannte freie Kapitalfluss der Stahlsparte liege im Berichtszeitraum bei mehr als minus 1,7 Milliarden Euro, wie es hieß. Diese Kennziffer zeigt den Betrag, der tatsächlich zwischen Kosten und Einnahmen klafft. Die Stahlsparte hat damit so viel Geld verbrannt wie selten zuvor.

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