Industrievorstand Siemens prüft weitere Zukäufe im IT-Bereich

Der Technologiekonzern Siemens will durch „sinnvolle Akquisitionsmöglichkeiten“ die Sparte Industrie-Software ausbauen. Die zunehmende Digitalisierung der Fertigung könne die Produktion in Deutschland attraktiver machen.
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Siegfried Russwurm: Deutschland muss zum „der Exporteur der Produktionsmittel“ werden. Quelle: ap

Siegfried Russwurm: Deutschland muss zum „der Exporteur der Produktionsmittel“ werden.

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MünchenSiemens sieht sich nach weiteren Akquisitionen im Bereich der Industrie-Software um. „Die Fortentwicklung bei der IT ist immer die Kombination eigener Anstrengungen und von Zukäufen“, sagte Siemens-Industrievorstand Siegfried Russwurm dem Handelsblatt. „Deshalb schauen wir auch jetzt, wo es sinnvolle Akquisitionsmöglichkeiten gibt.“

Der Technologiekonzern sieht sich nach einer Reihe von teils milliardenschweren Zukäufen in den vergangenen Jahren als Weltmarktführer bei Industriesoftware an.

Durch die zunehmende Digitalisierung der Fertigung könne die Produktion in Deutschland attraktiver werden, sagte Russwurm kurz vor Beginn der Hannover Messe. Allerdings würden Produkte zunehmend da gefertigt, wo die Kunden seien. „Und da ist Deutschland nur ein Markt von vielen.“

Die Chance für Deutschland sei es, „der Exporteur der Produktionsmittel“ zu sein. So würden Autos zunehmend in den Absatzmärkten gefertigt – allerdings mit Anlagen und Bauteilen, die aus Deutschland kommen. „Das ist die eigentliche Zukunft der deutschen Industrie.“

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