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Innenraum der Zukunft Auf dem Weg ins rollende Wohnzimmer

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Beheizbare Armlehnen, kaum Bling-bling

Auch die Düsen für Klimaanlage und Belüftung fehlen völlig. Stattdessen durchzieht ein Luftschlitz die gesamte Armatur und soll durch sanftes Schwenken einen Windhauch in Wald simulieren. Durchzogen wird der Innenraum durch LED-Leisten, wie man sie heute schon aus vielen Modellen kennt.

Das sind die größten Autozulieferer
Platz 14: Valeo
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14,5 Milliarden Euro erwirtschaftete der französische Autozulieferer im vergangenen Jahr. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, dass jedes dritte Auto in Europa mit einer Valeo-Kupplung fährt.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

(Foto: Reuters)
Platz 13: Goodyear
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Der US-Konzern ist der weltweit drittgrößte Reifenhersteller und kam 2015 auf einen Umsatz von 15 Milliarden Euro.

(Foto: AFP)
Platz 12: Lear Corporation
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Der amerikanische Zulieferer stattet vor allem das Innenleben der Autos aus, unter anderem mit Sitzgarnituren. Mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro kommt Lear auf Rang zwölf.

(Foto: dpa)
Faurecia
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Der französische Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile.

(Foto: dpa/picture-alliance)
Platz 10: Michelin
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Der traditionsreiche französische Reifenhersteller kam 2015 auf einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)
Platz 9: Johnson Controls
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Eine Batterie steht im Werk Johnson Controls in Hannover auf einem Produktionsband. Der Mischkonzern produziert und vertreibt Innenausstattungen und Elektroniksysteme vieler Autohersteller. Umsatz: 23,9 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)
Platz 8: Bridgestone/Firestone
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Das japanische Unternehmen ist vor allem für seine Reifen bekannt. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 24,1 Milliarden Euro.

(Foto: Reuters)

„Der Geschmack der asiatischen und europäischen Autokunden nähert sich immer weiter an“, sagt Hendriks. Viel Glitzer und Chrom haben sich die Chinesen gespart. Der Innenraum des ID16 ist betont unauffällig. Mit Holzelementen, Klavierlack und weißem Leder kommt er geradezu elegant daher.

Viele neue Erfindungen sind gar nicht auf den ersten Blick sichtbar. Die antibakterielle Beschichtung der Bedienelemente etwa. Oder die beheizbare Armlehne. Oder das unterspritze Leder, dass die Produktion von Autos mit Lederausstattung deutlich günstiger machen soll. Statt auf den Showeffekt setzen die Chinesen auf ganz praktische Änderungen. Die Stauräume lassen sich individuell verstellen. Der Brillenhalter fährt vertikal herunter – und verhindert so, dass die Brille herausfällt, wenn man sie braucht.

Die wichtigsten Auto-Neuheiten von A bis Z
A wie Alfa Romeo
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Mit der Limousine Giulia will Alfa ab dem kommenden Frühjahr Audi A4, BMW 3er und Mercedes C-Klasse Konkurrenz machen - mit italienischem Stil und rassiger Sportlichkeit. Die Giulia gibt sich entsprechend extrovertiert: Mit langer, leicht nach oben gewölbter Motorhaube, kurzen Überhängen vorne und hinten und einem knackiges Heck mit kecker Spoilerlippe. Im Top-Modell der Baureihe wird ein von Ferrari entwickeltes Sechszylindertriebwerk mit Doppelturbo und 375 kW/510 PS eingesetzt.

(Foto: )
A wie Audi
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Äußerlich hat sich bei der neuen Generation A4 bis auf den breiteren Kühlergrill auf den ersten Blick kaum etwas geändert. Dafür hat sich im Innenraum mit dem Generationswechsel richtig was getan. Unter anderem erhält der A4 ein digitales Cockpit. Zudem hat die Mittelklassen-Baureihe abgespeckt – um bis zu 120 Kilo.

In Frankfurt zeigt Audi auch schon die Sportversion S4. Während sich die bürgerliche Mittelklasse mit maximal 272 PS begnügt, soll der S4 statt den bisherigen 333 mindestens 350 PS leisten, die ein neuer V6-Benziner generiert.

(Foto: PR)
A wie Audi
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Doch nicht nur beim Volumenmodell A4, auch an der Spitze des Modellangebots wird Audi auf der IAA Zuwachs präsentieren: Mit dem S8 plus spendieren die Ingolstädter dem S8 zusätzliche 85 PS, womit der Vierliter-V8-Turbo jetzt auf 605 PS kommt. „Wir haben unsere große Sportlimousine nochmals geschärft”, sagt Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg. „Der neue Audi S8 plus macht einen deutlichen Leistungssprung und markiert die Spitze der Sportlichkeit im Segment. Für diesen Anspruch steht das plus im Namen.“ Es bleibt aber ein S8 plus, für das RS, wie sonst die sportlichsten Audi-Modelle heißen, hat es bei der Limousine nicht gereicht.

(Foto: PR)
A wie Audi
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Einen Ausblick auf die Zukunft gewährt Audi auch: In Frankfurt wird erstmals das Audi e-tron quattro concept gezeigt. Die Studie des Elektro-SUV soll einen Eindruck davon gewähren, wie sich die Ingolstädter das erste Großserien-Elektroauto der Marke, das 2018 auf den Markt kommen soll, vorstellt. Das Modell, für das der Name Q6 im Raum steht, soll dank neuerster Batterietechnik, die Audi zusammen mit LG und Samsung entwickelt, auf eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern pro Ladung kommen.

(Foto: )
B wie Bentley
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Einer der für den Bürger unerreichbaren Stars der Messe ist der neue Bentley Bentayga. Im Interieur soll das Luxus-SUV das Niveau eines Mulsanne erreichen, mit höchster Material- und Verarbeitungsqualität. Mit dem bekannten W12-Motor (mehr als 600 PS) dürfte der Brite zum stärksten Serien-SUV werden. Im Bentayga wird zudem später der erste Dieselmotor der Marke zum Einsatz kommen.

(Foto: )
Dickes Ding
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Bentley will mit dem Bentayga das Segment der Luxus-SUVs für sich erschließen.

(Foto: PR)
B wie BMW
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Unangefochtener Mittelpunkt am BMW-Stand ist die neue 7er-Generation. Neben den üblichen Features einer Oberklasse-Limousine trotzt das Flaggschiff nur so vor modernen elektronischen Systemen wie Gestensteuerung, ferngesteuertes Einparken oder den um Kurven lenkenden Autobahnpiloten.

Zudem hat die auch optisch sportlichste Interpretation einer Oberklasse-Limousine um rund 200 Kilo abgespeckt, dank eines Materialmixes aus Karbon, Stahl, Aluminium und Magnesium. Für 81.900 Euro kommt der neue 7er Ende Oktober in den Handel.

(Foto: )

Allzu radikal sind die Designer darum nicht vorgegangen – schon alleine weil aktuelle Sicherheitssysteme das nicht zulassen. Der ganz große Umbau des Innenraums dürfte aber nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ab 2025, so sagt es Yanfeng voraus, beginne die große Zeit des autonomen Autos. Der ID16 sei nur erste Schritt dem Weg zum rollenden Wohnzimmer.

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